Hypo Alpe Adria hatte Kriegsverbrecher und Terroristen als Kunden

Brisante Aussage des BayernLB-Beauftragten für Wirtschaftskriminalität vor Münchner Staatsanwaltschaft

Wien (OTS) - Wie das Nachrichtenmagazin NEWS auf seiner Webseite www.news.at berichtet, hat der Beauftragte für Wirtschaftskriminalität der BayernLB bei seiner Vernehmung durch die Staatsanwaltschaft München zu Protokoll gegeben, dass bei Tochtergesellschaften der Hypo Alpe Adria außerhalb Österreichs 24 Kriegsverbrecher und zwei Terroristen als Kunden entdeckt worden seien. Konkrete Namen nannte der Beauftragte für Wirtschaftskriminalität nicht.

Die Bayern hätten nach der Übernahme der Kärntner Bank die Kundendaten mit Embargo- und Sanktionslisten der Europäischen Union und der Vereinten Nationen abgeglichen, auf denen Personen und Firmen aufgelistet waren, mit denen keine Bankgeschäfte getätigt werden sollten. Dabei sei man auf die Kriegsverbrecher und Terroristen gestoßen.

Nach NEWS-Recherchen bestehen heute mehr keine Geschäftsbeziehungen zu diesen Personen. Die Hypo Alpe Adria hat die beanstandeten Geschäftsbeziehungen beendet. Der Beauftragte für Wirtschaftskriminalität gab zudem zu Protokoll, dass er unmittelbar nach der Identifizierung der fragwürdigen Kunden die sofortige Schließung dieser Konten angeordnet habe.

Rückfragen & Kontakt:

NEWS
Chefreporter Kurt Kuch
Tel.: (01) 213 12 DW 1143

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NES0001