Fall Julia Kührer: Über zwei Verdächtige Untersuchungshaft seitens der Staatsanwaltschaft Korneuburg beantragt

Festnahmegründe bleiben aufrecht

Wien/Korneuburg (OTS) - Im Zuge der Ermittlungen im Fall Julia Kührer wurden am 10. Mai 2010 auf gerichtlich bewilligte Anordnung der Staatsanwaltschaft Korneuburg drei Festnahmen und fünf Hausdurchsuchungen in Niederösterreich durchgeführt. Heute, 11. Mai 2010, um 20 Uhr, fiel die Entscheidung der Staatsanwaltschaft, die Einlieferung von zwei der drei Festgenommenen in die zuständige Justizanstalt anzuordnen und den Antrag auf Verhängung der Untersuchungshaft in Aussicht zu stellen. Die Verdunkelungsgefahr, die bereits zu den Hausdurchsuchungen und Festnahmen geführt hat, bleibt gegen diese zwei Personen aufrecht. Eine Person wurde in den Abendstunden des 11. Mai 2010 auf freien Fuß gesetzt. Im Zuge der weiteren Erhebungen werden zunächst zahlreiche Hinweise aus der Bevölkerung überprüft werden.

Die Festnahmen sind auf die Ermittlungen der neu eingerichteten Cold-Case-Einheit im Bundeskriminalamt zurückzuführen. Sie erfolgten in den frühen Morgenstunden des 10. Mai 2010. Am Einsatz beteiligt waren Beamte des Bundeskriminalamts, des Einsatzkommandos Cobra, des Landeskriminalamts Wien und der Diensthundeabteilung Wien. Innerhalb von 48 Stunden hatte die Staatsanwaltschaft Zeit zu entscheiden, ob gegen die drei Festgenommenen Untersuchungshaft beantragt wird.

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Mag. Alexander Marakovits
Pressesprecher des Bundeskriminalamts
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