Neues Volksblatt: "Tag der Pflege" Von Michael Kaltenberger)

Ausgabe vom 12. Mai 2010

Linz (OTS) - Weit gebracht haben sie es, die Griechen. Vom Synonym für Sonne und Strand, Retsina und Sirtaki ist das Land zum Synonym für Schulden und Chaos geworden.
Schulden, die ganz Europa und damit auch uns belasten, und die zurzeit alles überdecken, was sonst noch geregelt werden müsste. Denn die Griechenland-Hilfe und die Krisenbewältigung sind nicht die einzigen Baustellen in Österreich. Von der Pflegefinanzierung über die explodierenden Gesundheitskosten bis zu den Universitäten warten viele Probleme auf eine Lösung.
Beispiel Pflege, weil heute der "Internationale Tag der Pflege" ist:
Alle wissen, dass wir das Problem nicht länger vor uns herschieben können. Die meisten sind sich sogar einig, dass die Einrichtung eines Pflegefonds ein taugliches Instrument zur Absicherung der Pflege wäre. Aber eine bundesweite Debatte darüber, die gibt es nicht.
Es scheint, als würde das Problem nur die Oberösterreicher beunruhigen - wo Landeshauptmann Josef Pühringer den Pflegefonds schon seit Monaten einfordert, wo Sozialreferent Josef Ackerl vor der Verdoppelung der Pflegekosten in den nächsten zehn Jahren warnt und Gemeindelandesrat Josef Stockinger laut darüber nachdenkt, wie der Pflegefonds gespeist werden soll.
Es wird Zeit, dass andere in die Diskussion einsteigen!

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