Hundstorfer dankte allen in der Pflege tätigen Menschen

2010 sollen mehr als 6.000 Personen durch das AMS zu Pflegeberufen qualifiziert werden

Wien (OTS/BMASK) - Anlässlich des morgen stattfindenden Tags der Pflege drückt Sozialminister Rudolf Hundstorfer den zahlreichen in der Pflege beschäftigten Menschen seine Wertschätzung aus: "Die Pflege ist ein so komplexes Beziehungsgeflecht und braucht professionell arbeitende und starke Persönlichkeiten. Den vielen in der Pflege tätigen Menschen, die zu einem sehr hohen Prozentsatz Frauen (rund 79 Prozent) sind, möchte ich heute meinen besonderen Dank für ihre aufopfernde Tätigkeit aussprechen", so der Sozialminister.

Durch die demografische Entwicklung und die steigende Lebenserwartung nimmt die Zahl der Menschen mit Hilfebedarf kontinuierlich zu. Aktuell beziehen in Österreich mehr als 420.000 Personen ein Pflegegeld, was etwa fünf Prozent der österreichischen Bevölkerung entspricht. Für die nächsten Jahre kann festgehalten werden, dass auf Grund der demografischen Entwicklung mit einer stetigen Zunahme der Anzahl der Pflegegeldbezieher zu rechnen sein wird. Es handelt sich daher bei der Pflege um einen Wachstumsmarkt, der krisensichere Berufsmöglichkeiten bietet, betont Bundesminister Hundstorfer.

"2009 waren es 4.000 Personen, die durch das AMS im Bereich Pflege aus und weitergebildet wurden. Ich bin zuversichtlich, dass wir für das Jahr 2010 über das AMS rund 6.000 Personen eine Qualifikation im Bereich der Pflege ermöglichen können. Bis inklusive März dieses Jahres waren bereits 1540 Personen in Ausbildung", sagte der Sozialminister zu den erfolgreichen Maßnahmen des AMS.

Im Jahr 2008 waren insgesamt sechs Prozent aller unselbstständig Beschäftigten im Gesundheits- und Sozialwesen tätig und somit fast 189.000 Personen. Im Vergleich zu 2003 ist die Beschäftigungsquote in diesem Bereich damit um 19 Prozent gestiegen. Konkret sind in Gesundheits- und Pflegeberufen etwa 68.000 Personen tätig. Davon sind 45.500 Personen als diplomierte Gesundheits- und Krankenpfleger sowie Pflegehilfen in österreichischen Krankenhäusern angestellt, 17.000 in Alten- und Pflegeheimen und 3.400 Menschen arbeiten in der mobilen Pflege. "In den sozialen Diensten für pflegebedürftige Menschen (Heime, teilstationäre und mobile Dienste) sind nicht nur Gesundheitsberufe, sondern auch Sozialbetreuungsberufe und andere Berufe tätig. Nach unserer Schätzung sind dies insgesamt etwa 80.000 Personen. Hier fallen auch die zahlreichen Heimhelferinnen und Heimhelfer darunter", führte Hundstorfer aus.

"Ich werde weiterhin dafür sorgen, dass die benötigten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in den Gesundheits-, Pflege und Sozialbetreuungsberufen ausgebildet und qualifiziert werden, da wir in Zukunft noch viel mehr Menschen in diesen Berufen benötigen werden und es sich auch um eine große Chance für ältere Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer handelt, die über Lebenserfahrung verfügen", so der Sozialminister abschließend. (Schluss)

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