Oberhauser: SPÖ schlägt Verbesserung der Ärzteausbildung vor

Kindergesundheitsstrategie wird ausgearbeitet

Wien (OTS/SK) - "Die Anforderungen an den Hausarzt, die Hausärztin werden immer komplexer, verursacht durch voranschreitende Spezialisierung und eine immer älter werdende Gesellschaft. Deshalb bringt die SPÖ gemeinsam mit der ÖVP heute einen Antrag im Gesundheitsausschuss ein, damit sowohl Allgemeinmedizinerinnen und -mediziner als auch Fachärzte künftig die Möglichkeit haben, sich während der Ausbildung Zusatzqualifikationen im Bereich der Geriatrie zu erwerben", so SPÖ-Gesundheitssprecherin Sabine Oberhauser am Dienstag gegenüber dem SPÖ-Pressedienst. ****

Bisher war es Allgemeinmedizinern nicht möglich, eine vertiefte Ausbildung in Form eines Zusatzfaches zu absolvieren. Dies solle den Allgemeinmedizinern mit der derzeit in Begutachtung befindlichen 14. Ärztegesetz-Novelle ermöglicht werden. "Mit dem heutigen Antrag wollen wir sicherstellen, dass auf die sich ändernden gesellschaftlichen Rahmenbedingungen Rücksicht genommen wird und sich Ärzte vor allem im Bereich der Geriatrie weiterbilden können", so Oberhauser.

Gemeinsame Strategie zur Kindergesundheit entwickeln

"Weiterentwickelt und überarbeitet werden soll auch das Kinderimpfkonzept, sobald ein besser wirksamer Pneumokokken-Impfstoff zugelassen ist. Dazu haben wir heute auch einen Entschließungsantrag mit der ÖVP eingebracht", so Oberhauser. Das Kinderimpfkonzept soll im Rahmen einer gemeinsam mit allen Interessensgruppen und Politikbereichen ausgearbeiteten Kindergesundheitsstrategie umgesetzt werden. Dazu habe Gesundheitsminister Stöger einen Kindergesundheitsdialog gestartet, in dem alle Interessensgruppen in den Diskussionsprozess vereint wurden und jetzt in sechs verschiedenen Arbeitsgruppen Lösungsvorschläge erarbeitet werden. (Schluss) bj/mp

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