Orthodoxe Bischofskonferenz für Österreich auf Herbst verschoben

Griechisch-orthodoxer Metropolit Staikos über die Annäherung zwischen der russisch-orthodoxen Kirche und dem Patriarchat von Konstantinopel und die Beziehungen zur katholischen Kirche

Wien, 11.05.10 (KAP) Die ursprünglich für den Pfingstmontag vorgesehene erste Sitzung der Bischofskonferenz der orthodoxen Bischöfe in Österreich wird auf Anfang Oktober verschoben. Das hat der griechisch-orthodoxe Metropolit Staikos im Gespräch mit "Kathpress" bestätigt. Rein terminliche Gründe seien für die Verschiebung ausschlaggebend gewesen, so Staikos.

Mitglieder der orthodoxen Bischofskonferenz werden in einem ersten Schritt die Bischöfe der in Österreich staatlich anerkannten orthodoxen Kirchen sein (griechisch-, rumänisch-, serbisch-, bulgarisch- und russisch-orthodox). Man werde dann bei der ersten Sitzung darüber beraten, inwieweit auch die Bischöfe der in Österreich zwar vertretenen aber staatlich noch nicht anerkannten orthodoxen Kirchen eingebunden werden. Das betreffe die georgisch-orthodoxe Kirche sowie das Patriarchat von Antiochia.

Ziel der orthodoxen Bischofskonferenz sei es, die Zusammenarbeit der Kirchen in Österreich zu verbessern und "mit einer orthodoxen Stimme in der Öffentlichkeit zu sprechen". Als gemeinsame Handlungsfelder führte Staikos u.a. den Religionsunterricht sowie die Seelsorge in Krankenhäusern, Gefängnissen und beim Bundesheer an. Er sei auch zuversichtlich, dass die staatliche Anerkennung von orthodoxen Bischofssitzen in Österreich vorangetrieben werden könne. Bislang ist nur der zum Patriarchat von Konstantinopel gehörige Bischofssitz der griechisch-orthodoxen Kirche anerkannt.

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