Faymann fordert erneut strenge Regeln für Finanzmärkte

Wachstumsfördernde Maßnahmen für Krisenbewältigung essentiell

Wien (OTS/SK) - "Die Europäische Union, die Eurozone und die verantwortlichen Länder haben richtig reagiert. Es führt kein Weg daran vorbei, diese europäische Krise gemeinsam zu bewältigen. Außerdem müssen wir endlich die Lehren aus der Krise ziehen", bekräftigte Bundeskanzler Werner Faymann am Dienstag im Pressefoyer nach dem Ministerrat. Ein Schutzschirm löse jedoch noch lange nicht alle Probleme, so Faymann, der erneut Maßnahmen wie eine Bankenabgabe, eine innereuropäische Ratingagentur, eine Finanztransaktionssteuer sowie strengere Regeln und Kontrollen auf den internationalen Finanzmärkten einforderte. Faymann verdeutlichte ein weiteres Mal, dass sich die österreichische Regierung auch weiterhin auf allen Ebenen für diese Maßnahmen einsetzen wird, denn "ohne öffentlichen Druck werden die Spielregeln, die wir in Europa fordern, nicht umgesetzt werden". ****

Auch die Frage des Wachstums sei für die Krisenbewältigung essentiell, so Faymann, der verdeutlichte: "Trotz der Budgetkonsolidierung muss man in Forschung, Entwicklung, Infrastruktur und Bildung investieren. Deshalb ist richtiges Sparen, aber kein Abwürgen von wachstumsfördernden Maßnahmen nötig." (Schluss) ab

Rückfragen & Kontakt:

SPÖ-Bundesorganisation, Pressedienst, Löwelstraße 18, 1014 Wien
Tel.: 01/53427-275
http://www.spoe.at/impressum

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NSK0006