SPÖ Seiser: Mit Seen-Sommerschlussverkauf setzt die Koalition den Tourismus in Feldkirchen aufs Spiel

Grundstücke bei Hafner-, Maltschacher- und Ossiachersee müssen öffentlich bleiben. FPK-ÖVP gefährden in Feldkirchen 60.000 Nächtigungen, 100 Arbeitsplätze und Betriebe.

Klagenfurt (OTS) - "Auch wenn es einen millionenschweren Verlust für die Steuerzahlerinnen und Steuerzahler bedeutet, plant die FPK-ÖVP-Koalition den Hafner- und Maltschacher See, sowie Grundstücke am Ossiacher See weit unter ihrem Wert zu privatisieren. Bei der jetzigen Marktlage würden bis zu 17 Millionen Euro baden gehen", kritisiert Gemeinderat LAbg. Herwig Seiser die Ausschreibungen der Liegenschaften die erst vor drei Jahren erworben wurden.

48 Millionen legte das Land Kärnten auf den Tisch, um dem ÖGB 82 Hektar Ufer-Areale am Maltschacher-, Hafner- und Ossiacher See abzukaufen. "Hier von einem Parteipolitikum zu sprechen, zeigt, dass Martinz damit spekuliert, dass die Kärntnerinnen und Kärntner ein Kurzzeitgedächtnis haben. Die Seegrundstücke wurde angekauft, um den freien Zugang zu erhalten. Martinz will die Liegenschaften wohl für einige seiner Freunde sichern", so Seiser.

Seiser sieht durch die katastrophale Grundstückpolitik der Koalition neben 60.000 Nächtigungen auch 100 Arbeitsplätze und die Existenz von zahlreichen Gastronomiebetrieben, Privatpensionen usw. rund um den Maltschacher See gefährdet. Der Stadtgemeinderat Feldkirchen verabschiedete gestern eine Resolution in der er einhellig den Erhalt des Leitbetriebes am Maltschacher See fordert, der die Hälfte aller Nächtigungen in der Stadtgemeinde Feldkirchen aufweist.

Die SPÖ Kärnten steht dafür ein, dass durch einen Verkauf der Liegenschaften die öffentlichen Zugänge zu den Seen nicht verloren gehen und verleiht der Forderung Nachdruck mit einem Antrag im Landtag. Die SPÖ fordert:
- Seegrundstücke müssen zumindest in Ufernähe frei zugänglich sein, ein Ring um die betroffenen Seen muss touristisch und für die Kärntnerinnen und Kärntner erhalten bleiben.
- Keine Privatisierung von Seegrundstücken - Bewirtschaftung durch Pacht wäre eine Möglichkeit.
- Kontaktaufnahme mit den Bundesforsten wegen möglichem Vorkaufsrecht.
- Mögliche Finanzierung von Seegrundstücken könnte aus der ohnehin zweckgewidmeten Motorbootsteuer (2009 rund 1,2 Millionen Euro) erfolgen
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