Schultes: Aufwärtstrend bei Biomasseheizungen ungebrochen

Wichtiger Beitrag zur Erreichung des 34%-Zieles bei Erneuerbaren

St. Pölten (OTS) - "Mit 21.300 neuen Biomasseheizungen im Jahr
2009 konnte trotz Konjunktureinbruch und günstigen Heizölpreisen der Aufwärtstrend fortgesetzt werden. Von rund 2,3 Mio. Zentralheizungen in Österreich ist bereits jede vierte eine Stückholz-, Hackgut- oder Pelletsheizung. Damit wird ein wesentlicher Beitrag zur Erreichung des 34%-Zieles im Rahmen der österreichischen Energiestrategie beim Ausbau von erneuerbaren Energieträgern geleistet", zeigt sich LK NÖ-Präsident Hermann Schultes in einer Aussendung erfreut. "Österreichische Kesselhersteller sind an der Weltspitze und Vorbild für andere. Die Landwirtschaft gilt als krisensicherer Versorger mit Lebensmitteln und Energie aus der Region, auf sie ist Verlass", so der LK-Präsident.

Konjunkturpaket für Biomassekessel in Niederösterreich hat gegriffen

In Niederösterreich trug das Konjunkturpaket des Landes zu einem besonders hohen Zuwachs bei Biomassekesseln bei. 67% mehr Stückholzkessel, 34% mehr Hackgutheizungen und 3% mehr Pelletsheizungen als im Jahr 2008 wurden durch die attraktiven Förderungen von bis zu EUR 5.000,- errichtet. "Die vorausschauende Energiepolitik des Landes verringert einerseits die Abhängigkeit von internationalen Ölkonzernen und schafft andererseits Wertschöpfung und Arbeitsplätze in der Region. Für die Konsumenten bedeutet dies Versorgungssicherheit, Preisstabilität und umweltfreundliche Technologie", unterstreicht Schultes.

Österreichweit wurden 2009 im Kleinanlagenbereich (bis 100 kW Leistung) die meisten Stückholz- und Hackgutheizungen errichtet. Moderne Stückholzkessel konnten um ca. 15% auf 8.530 und Hackgutheizungen mit 4.328 Stück um 6% gegenüber dem Jahr davor zulegen. Zusammen mit den Pelletsheizungen sind somit 21.303 Biomasseheizungen neu dazugekommen.

Im Vergleich dazu wurden insgesamt 7.700 Ölheizungen neu installiert. "Trotz einer hohen Förderung des Kaufpreises durch die Ölwirtschaft scheuen die Österreicher offensichtlich die Erdölfalle. Erfreulich ist, dass diese Förderaktion - offensichtlich wegen vieler Proteste - für heuer bereits eingestellt wurde. Der Ölpreis ist bereits wieder im Steigen und doppelt so hoch wie der von Pellets bei gleicher Energiemenge. Die Rechnung zahlt unterm Strich immer der Konsument. Mit Biomasseheizungen fällt diese wesentlich günstiger aus und das Geld bleibt im Lande für österreichische Arbeitsplätze", gibt Schultes zu bedenken.
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