VP-Gerstl: Kennedybrücke als Brücke der Zukunft zwischen Penzing und Hietzing

Klare Trennung zwischen öffentlichem Verkehr und Individualverkehr

Wien (OTS) - "Die Kennedybrücke in ihrer heutigen Form besteht
seit den sechziger Jahren. Seitdem hat der Verkehr um ein Vielfaches zugenommen und das Bauwerk entspricht längst nicht mehr den heutigen Erfordernissen eines modernen Verkehrsknotenpunktes", so ÖVP Wien Verkehrssprecher LAbg. Wolfgang Gerstl in der gestrigen Veranstaltung der ÖVP Penzing und Hietzing, bei der die Neugestaltung der Brücke sowie der nahen Umgebung diskutiert wurde.

Umwelttunnel für Penzing und Hietzing

"Wien beweist wieder einmal, dass es politisch die langsamste Stadt ist, denn seit Jahren schlummern Expertenvorschläge in den Archiven der Stadt Wien. Die ÖVP Wien hat schon mehrmals die Umsetzung der im Entwicklungsprogramm des Leitprojektes Wiental vorgesehene Untertunnelung der Westausfahrt im Bereich der Kennedybrücke und ein umfassendes verbessertes Verkehrskonzept gefordert", so Gerstl weiter.

Die Lärmbelastung bei der Kennedybrücke erreicht Spitzenwerte von 95 Dezibel. Und was die Luftverschmutzung betrifft, so wurden im Jahre 2008 rund 56 Grenzwertüberschreitungen der Stickstoffoxidwerte gemessen. "Wir müssen im Zeichen der Zeit handeln und hier einen Umwelttunnel umsetzen, um die Anrainer und Verkehrsteilnehmer zu entlasten. Es geht uns um den leichteren Verkehrsfluss und nicht um mehr Verkehr", betonte der VP-Verkehrssprecher.

Neues Stationsgebäude und neue Führung der Öffis

ÖVP Penzing und ÖVP Hietzing kämpfen seit Jahren Seite an Seite für die Neugestaltung der Kennedybrücke und für ein neues Verkehrskonzept. Gerstl: "So könnten beispielsweise auf der Brücke die Straßenbahnen auf der West- und die Busse auf der Ostseite geführt werden. Dadurch könnten die bestehenden Konfliktpunkte zwischen Straßenbahn, Bussen sowie Fußgängern entschärft werden, wobei der Übergang zu den Liften östlich des Rondeaus weitgehend frei bleibt. Auch würde eine Neugestaltung des Stationsgebäudes zu einer Aufwertung und Erhöhung der Lebensqualität führen."

Kulturkarree Schönbrunn

"Nicht nur der Verkehr muss vernünftig fließen, auch muss Alt-Penzing als Weltkulturerbe in diesem Zusammenhang attraktiviert werden. Deshalb gehen wir einen Schritt weiter und schlagen neben einer vernünftigen Verkehrslösung auch die Einrichtung eines Kulturkarrees, welches das Technische Museum, die Penzinger Straße, das Reinhard Seminar, das Schloss Schönbrunn, den Tiergarten und den Kaiser Pavillon verbindet. Es soll ein attraktiver und benutzerfreundlicher Weg gestaltet werden, der es ermöglicht, dass all diese Sehenswürdigkeiten ohne große Umwege und vom Straßenverkehr behindert besucht werden können", so Gerstl. Die Stadt Wien solle ein dahingehendes Konzept erarbeiten, mahnt Gerstl entsprechende Aktivitäten der Stadt Wien ein.

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