Mikl-Leitner: Ausbau und bessere Vernetzung der NÖ Pflegeangebote

Internationaler Tag der Pflege morgen am 15. Mai

St. Pölten (OTS/NÖI) - Angesichts der demografischen Entwicklung setzt Niederösterreich auch bei der Pflege und Betreuung der älteren Menschen auf eine Vielzahl von Angeboten - ob nun Betreuung im Heim, durch soziale Dienste, die 24-Stunden-Betreuung, Betreubares Wohnen in den Gemeinden und vieles mehr. Einerseits um den Betroffenen größtmögliche Wahlfreiheit zu bieten, andererseits aber auch, um die für den jeweiligen Einzelfall bestmögliche und kostengünstige Betreuung zu gewähren, erklärt Soziallandesrätin Mag. Johanna Mikl-Leitner anlässlich des Internationalen Tages der Pflege. Mikl-Leitner: "Wir müssen in Zukunft die Synergien zwischen den unterschiedlichen Angeboten noch besser nützen und die ehrenamtliche Komponente noch weiter ausbauen. Nur so können wir das soziale Netz in Niederösterreich noch enger knüpfen."

Künftige Aufgabenschwerpunkte sieht die Soziallandesrätin etwa im Ausbau der Übergangspflege oder im Schnittstellen- und Qualitätsmanagement. So nimmt Niederösterreich seit Jahren am EU-weiten Qualitätsmanagement-Modell E-Qalin, ein für die stationäre Altenpflege entwickeltes Qualitätsmanagementsystem, teil. Am 19. Mai werden im Rahmen einer Festveranstaltung 34 NÖ Pflegeheime ausgezeichnet. Damit liegt Niederösterreich, so Mikl-Leitner, mit einem Drittel seiner Heime im europäischen Spitzenfeld. Auch am Zertifizierungsprozess zum "Nationalen Qualitätszertifikat für Alten-und Pflegeheime in Österreich", der vor wenigen Wochen startete, beteiligen sich heuer wieder zwei Heime aus Niederösterreich.

Wie Schnittstellenmanagement zum Krankenhaus funktionieren kann, zeigt ein aktuelles Projekt in sieben Landespflegeheimen, das 2011 abgeschlossen sein soll. Ein neuer Aufnahme- und Entlassungsmodus bei der sogenannten Übergangspflege - die Überbrückungshilfe zwischen Akutbehandlung im Spital und vor der Rückkehr nach Hause - wird noch bis nächstes Jahr getestet.

"Und gerade jetzt vor Sommerbeginn bieten die NÖ Landespflegeheime ein spezielles Service für alle pflegenden Angehörige an, nämlich die sogenannte Urlaubspflege, also eine Kurzzeitpflege bis zu sechs Wochen", so die Landesrätin. "Denn jede und jeder in Niederösterreich soll exakt die Betreuung und Pflege erhalten, die sie, er tatsächlich braucht".

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