SPÖ Kärnten: Nächster Ausverkauf Kärntens durch FPK-ÖVP

Trotz halbherziger Dementis wird von Blau-Schwarz eifrig am Verkauf der Landesanteile an Austrian Hydro Power nach dem Motto "Hinter uns die Sintflut" gebastelt.

Klagenfurt (OTS) - "Scheuch, Dörfler, Dobernig und Martinz wollen offensichtlich Alles was nicht niet- und nagelfest und noch im Besitz des Landes ist, irgendwie zu Geld machen, um das die nächsten Generationen bedrohende, unter der blau-orange-blauen Finanzverantwortlichkeit der letzten zwölf Jahre angehäufte Budgetchaos zu reparieren", schlagen der Vorsitzende der SPÖ-Kärnten, LHStv. Peter Kaiser, und Klubobmann Reinhart Rohr heute neuerlich Alarm.

Wie das Wirtschaftsblatt in seiner heutigen Ausgabe berichtet, werde allen halbherzigen Beteuerungen von FPK und ÖVP zum Trotz heimlich, still und leise am Verkauf des Zehn-Prozent-Anteils des Kärntner Landesversorgers an der Austrian Hydro Power (AHP) gewerkt. Eine entsprechende Due Diligence-Prüfung sei bereits in Arbeit, ein 500 Millionen Euro-Angebot seitens des Verbundes liege bereits vor.

"Anstatt sich ernsthaft Gedanken darüber zu machen, wie die Kärntnerinnen und Kärntner von der Schuldenlast befreit werden könnten, stellen Scheuch, Dörfler und Dobernig mit dem versuchten Verscherbeln des letzten Landeseigentums nicht nur ihre Unfähigkeit sondern auch ihre gefährliche Kurzsichtigkeit fest", kritisieren Kaiser und Rohr. Die Geldbeschaffungsaktionen der FPK-ÖVP-Koalition würden nämlich unter dem Motto "Hinter uns die Sintflut" stattfinden.

"Solche "Part-of-the-game"-Politiker, die das von ihnen selbst verursachte Finanzchaos reparieren wollen, indem sie in ihrer Amtszeit das gesamte verbliebene Landesvermögen verschleudern, ohne Rücksicht darauf zu nehmen, dass nachfolgende Generationen damit zukunftsamputiert werden, hat Kärnten nicht verdient und müssen entsprechend zur Rechenschaft gezogen werden", so Kaiser abschließend.

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