FPÖ-Gradauer: Österreich ist auf dem griechischen Weg

Notwendige Reformen endlich umsetzen

Wien (OTS) - "Wo bleiben denn die schon monatelang diskutierten Maßnahmen gegen die internationalen Spekulanten? Eine eigene Finanzmarktaufsicht und Ratingagentur für die EU, sowie die Einführung der Finanztransaktionssteuer sind schon lange überfällig. Wenn hier nicht bald etwas geschieht gefährdet man damit auch erfolgreiche Volkswirtschaften wie Österreich", befürchtet der freiheitliche Budgetsprecher NAbg. Alois Gradauer.

"Wenn die jetzt eingesetzten Haftungen für die PIGS Länder nicht ausreichen, werden die Euro-Länder wohl auf unser Erspartes zurückgreifen müssen". Jahrelang habe man zugesehen, wie beispielsweise in Griechenland die Schuldenwirtschaft und Misswirtschaft fröhliche Urständ' feiern. "Es wurde beschwichtigt, falsch informiert und gelogen. Kein Wunder also, dass die Menschen den Aussagen der Politiker nicht mehr trauen. Die Bürger Europas wollen ehrlich informiert und auch gefragt werden, ob derart weitreichende Entscheidungen auch gewollt sind", so Gradauer.

Leider sei auch Österreich auf dem griechischen Weg. "Die Staatsfinanzen laufen aus dem Ruder. Bei 200 Mrd. Euro Schulden und jährlichen Zinszahlungen von acht Mrd. Euro habe ich leider wenig Hoffnung, dass diese Regierung das Ruder noch rechtzeitig herum reißen kann. Reformen werden angekündigt aber nie umgesetzt. Wenn nicht bald verantwortungsvoll gehandelt wird und Reformen eingeleitet werden, stehen unsere Sparguthaben auf dem Spiel", so Gradauer abschließend.

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