Grüne Wien zu Rechnungshofskritik am Cable-Liner: Stadt Wien muss Konsequenzen ziehen

Wien (OTS) - Der aktuelle Rechnungshofbericht zum Hauptbahnhof bestätigt die Kritik der Grünen Wien am geplanten "Automated People Mover" (APM) bzw. Cable Liner. "Es freut es mich, dass Stadtrat Schicker heute bereits von der Errichtung des APM abrückt", so die Verkehrssprecherin der Grünen Wien, Ingrid Puller.

Während im ÖBB-Rahmenplan 2009-2014 die Kosten des APM noch mit 10 Millionen Euro angegeben wurden, lag die Schätzung laut Rechnungshof-bericht im April 2009 bereits bei 32 Millionen Euro. Und erst letzte Woche bestätigte der Gesamtprojektleiter der ÖBB die aktuelle Machbarkeitsstudie, die bereits von Errichtungskosten in der Höhe von 50 Millionen ausgeht. Interessant ist auch die Passage im Rechnungshofbericht über das Zustandekommen des APM-Projekts. Im November 2007 berichtete der damalige Vorstandsvorsitzende der ÖBB-Holding AG "über die Entscheidung, die er mit dem Bürgermeister der Stadt Wien getroffen habe, einen APM zu errichten und zu betreiben und als Ersatz die S-Bahn-Station Südbahnhof aufzulassen". Bürgermeister Häupl selbst hat sich also für den Cable-Liner eingesetzt.

"Die Stadt Wien muss nun die Reißleine ziehen und das Projekt des APM ein für alle Mal zu den Akten legen und die Erneuerung der S-Bahn-Station Südbahnhof rasch in Angriff nehmen", so Puller abschließend.

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