FPÖ-Karlsböck bringt vor "Dorfers Donnerstalk" Sachverhaltsdarstellung ein

Verdacht auf Herabwürdigung religiöser Lehren durch ORF-Kabarettisten

Wien (OTS) - Der Nationalratsabgeordnete Dr. Andreas Karlsböck, in der FPÖ verantwortlich für Kirchenfragen, hat bei der Staatsanwaltschaft eine Sachverhaltsdarstellung zur ORF-Sendung "Dorfers Donnerstalk" eingebracht, die heute um 22 Uhr in ORF 1 ausgestrahlt werden soll. Aufgrund der Programmankündigung bestehe der Verdacht der Herabwürdigung religiöser Lehren (§ 188 StGB). "Ich fordere die ORF-Verantwortlichen auf, die Sendung heute aus dem Programm zu nehmen. Auch der Stiftungsrat ist aufgerufen, gegen derartige Machwerke klar Stellung zu beziehen", so Karlsböck, der zudem eine Beschwerde an den Bundeskommunikationssenat ankündigt.

Es soll laut Medienberichten die Frage "Gibt es in der Kirche Kondome mit Weihrauchgeschmack?" gestellt werden, und es sollen Aussagen über angebliche Sexualpraktiken hinter Kirchen- und Klostermauern sowie frauenverachtende Aussagen im Zusammenhang mit der sogenannten Hexenverbrennung gemacht werden. Ebenso wird die Fiktion einer leiblichen Vaterschaft des Papstes Benedikt des XVI. in verächtlich machender Art und Weise erzeugt. Auch der Bischof von Vorarlberg, Dr. Elmar Fischer, wird durch die Sendung in beleidigender Art und Weise dargestellt, indem ihm körperliche Gewaltausübung bei jedem sonntäglichen Gottesdienst unterstellt wird.

Der fragwürdige "Höhepunkt" der Sendung soll eine Szene sein, in der eine den Heiligen Nikolaus darstellende Person einen offensichtlich minderjährigen Buben auffordert, sich niederzuknien und ihn oral zu befriedigen.

"Die Sendung der beiden ORF-Kabarettisten Alfred Dorfer und Roland Düringer ist ein weiterer ungustiöser Versuch, das ernste Thema des Kindesmissbrauchs für eine Hetzkampagne gegen die katholische Kirche einzuspannen", erklärt Karlsböck. Dies werde der Problematik in keiner Weise gerecht und sei zudem eine Verhöhnung der Opfer.

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