Schittenhelm: Fachhochschulsystem in Österreich ist eine Erfolgsgeschichte

Rechnungshof bestätigt die positive Entwicklung der Fachhochschulen in Österreich -BM Karl setzt neues Kostenmonitoringsystem um

Wien (OTS/ÖVP-PK) - Der Rechnungshofausschuss behandelt heute, Donnerstag, unter anderem den Bericht über das Fachhochschulwesen in Österreich. "Die Zahlen belegen, dass sich seit Einführung des Fachhochschulsektors im Jahr 1994 dieses Segment in der österreichischen tertiären Bildungslandschaft äußerst positiv etablieren konnte", erläutert Abg. Dorothea Schittenhelm, Mitglied im Rechnungshofausschuss. Die Zahl der Studierenden betrug im Jahr 1994 knapp 700 Personen und stieg stetig bis auf über 36.000 im Jahr 2009 an. Auch die Zahl der Studienabschlüsse steigt kontinuierlich an und hatte im Jahr 2009 mit 8.774 ihren vorläufigen Höhepunkt. ****

Erfreulich sei das Engagement der Wirtschaft am Fachhochschulsektor, welche nicht zuletzt durch das verpflichtende Berufspraktikum im Rahmen der Ausbildung einen direkten Übergang vom Studium ins Berufsleben ermöglicht. Zudem sei die Anzahl von Studenten ohne Matura an den Fachhochschulen überdurchschnittlich hoch. "Es freut mich besonders, dass Personen, die im Vorfeld eine Lehre oder Fachschule absolviert haben, mithilfe der Studienberechtigungsprüfung eine Ausbildung an den Fachhochschulen machen können. Die Durchlässigkeit im österreichischen Bildungssystem ist hier gegeben", so Schittenhelm.

"Der Rechnungshof regte an, ein neues, besser vergleichbares Kostenmonitoringsystem an den Fachhochschulen einzuführen. Das Wissenschaftsministerium hat diese Anregung aufgegriffen, ein neues Monitoringsystem entwickelt und einer freiwilligen Testphase unterzogen. Nachdem sich nun in der Testphase dieses System in den letzten Jahren bewährt hat, werden in Zukunft auf Initiative von Bundesministerin Dr. Beatrix Karl alle 20 Fachhochschulen dieses System, das optimale Vergleichbarkeit und höchstmögliche Transparenz bringt, umsetzen", so die ÖVP-Abgeordnete.

"Die Fachhochschulen haben sich neben den Universitäten bestens etabliert. Die Sinnhaftigkeit dieses wirtschaftsnahen Ausbildungssystems bestätigt sich auch durch die niedrigen Arbeitslosenzahlen im Bereich der Fachhochschul-Absolventen. Fachhochschulen sind daher in der österreichschen Bildungslandschaft nicht mehr wegzudenken", schließt Schittenhelm

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