Lapp: Rechnungshofbericht bestätigt Effizienz und Erfolge im Berufsschulwesen

Qualitätsmanagement ist vorbildhaft und beispielgebend für andere Schulen

Wien (OTS/SK) - Als "vorbildhaft und beispielgebend" bezeichnete SPÖ-Rechnungshofsprecherin Christine Lapp das Qualitätsmanagement im Berufsschulwesen und ist damit auf gleicher Linie mit dem Bericht des Rechnungshofes, der in seinem Bericht zum Berufsschulwesen die Fortschritte im Berufsschulwesen ausdrücklich als "best practice-Modell" lobte. In dem Zusammenhang forderte der Rechnungshof eine Verstärkung der Berufsorientierung und Bildungsberatung. "Bildungsministerin Claudia Schmied konnte eindrucksvoll darlegen, dass weitere Qualitätsverbesserungen in Form von Bildungsberatungszentren, Bildungskoordinatoren und einer verstärkten Bildungsberatung vorgenommen wurden", so Lapp am Donnerstag gegenüber dem SPÖ-Pressedienst. ****

"Das Qualitätsmanagementsystem in den Berufsschulen ist umfassend, die Schulen sind gut ausgestattet und es gab nur wenig Unterrichtsausfälle, außerdem schließen die meisten Schülerinnen und Schüler die Berufsschule erfolgreich ab", betonte Lapp. Die SPÖ-Rechnungshofsprecherin hinterfragte aber die vom Rechnungshof angeführten Mehrkosten von 67 Millionen Euro, die durch einen verspäteten Eintritt in die Berufsschule verursacht werden. "Hier orte ich wenig Verständnis seitens der Rechnungshofprüfer für die oft schwierige Berufsorientierung von Jugendlichen in der Pubertät. Statt den Jugendlichen ihre Suche nach den besten Berufsmöglichkeiten vorzuwerfen, müssen wir den von Bildungsministerin Claudia Schmied eingeschlagenen Weg fortsetzen und all unsere Bemühungen in die Berufsorientierung und Berufsberatung investieren", erklärte Lapp.

Auf der Tagungsordnung des Rechnungshofausschusses stand auch der Bereich der Schulaufsicht. "Im Bereich der Schulaufsicht gibt es noch viel zu tun, wobei ich aufgrund der Entwicklung hinsichtlich einer Verwaltungsreform zuversichtlich bin, dass auch hier die Vorgaben von Bildungsministerin Schmied gemeinsam mit der Bundesregierung nach einer Verbesserung der Qualitätskontrolle verknüpft mit einem verstärkten Controlling umgesetzt werden", so die SPÖ-Rechnungshofsprecherin.

Der Rechnungshofbericht stellt dem Wissenschaftsbereich ein weniger gutes Zeugnis aus - das Betreuungsverhältnis zwischen Studentinnen und Studenten sowie Professorinnen und Professoren hat sich trotz Ausgliederung und Personalkosten nicht verbessert. "Hier müssen notwendige Reformschritte noch eingeleitet werden", forderte Lapp, die wenig Verständnis für die Rechnungshofkritik gegenüber den Fachhochschulen zeigte. "Die österreichischen Fachhochschulen sind am richtigen Weg, das Centrum für Hochschulentwicklung (CHE) stellt ihnen ein besonders gutes Zeugnis aus", so Lapp. In einem europaweiten Ranking gab es für die heimischen Fachhochschulen 36 Platzierungen in der Spitzengruppe, 30 Plätze in der Mittelgruppe und nur fünf in der Schlussgruppe. "Als Wienerin bin ich besonders erfreut über das hervorragende Abschneiden der FH Technikum Wien", schloss SPÖ-Rechnungshofsprecherin Christine Lapp. (Schluss) mb/mp

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