SPÖ Kaiser: Koalition plant den Kahlschlag bei Projekten im ländlichen Raum

SPÖ tritt solidarisch mit den Kärntner Bürgermeistern entschieden gegen die Pläne Scheuchs und Martinz auf, die Finanzierung der Regionalmanagement GmbH zu halbieren.

Klagenfurt (OTS) - "Die Plan- und Konzeptlosigkeit der FPK-ÖVP-Koalition beim Versuch das Landesbudget zu sanieren, zeigt nun besonders schlimme Auswüchse. Der nächste Schlag gegen die Gemeinden ist die angekündigte Kürzung von 50 Prozent des Personals bei der Regionalmanagement GmbH", kritisiert SPÖ-Landesvorsitzender LHStv. Peter Kaiser die Visionslosigkeit von Scheuch und Martinz. Nach dem Ende der LFS Eberndorf, dem Streichen von bis zu 100 Lehrern und dem Schließen von Kleinschulen wäre die Kürzung beim Regionalmanagement der nächste verheerende Schlag gegen den ländlichen Raum.

Das Regionalmanagement setzte in den vergangenen zweieinhalb Jahren mit zwölf Mitarbeitern Projekte im Wert von knapp 70 Millionen Euro um, 30 Millionen Euro davon sind an Förderungen von der EU nach Kärnten geflossen.

"Die Aussagen von Scheuch und Martinz in der Öffentlichkeit, nicht bei den Projekten einzusparen, ist nicht nachvollziehbar. Wie wollen die beiden Herren Projekte, deren Wertschöpfung für das Land bis heute um die 200 Millionen Euro ausmacht, in Zukunft ohne Fachkräfte umsetzen? Wir stellen uns solidarisch hinter die Bürgermeister, die Regionen und Mitarbeiter, die mittels einer über alle Parteigrenzen hinweg verabschiedeten Resolution das Überleben des ländlichen Raumes sichern wollen", fordert Kaiser Scheuch und Martinz auf, ihren Plan zu verwerfen. (Schluss)

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