ÖH: Bail-out statt Knock-out

ÖH fordert Wiederaufnahme des 2%-BIP-Ziels im Strategiebericht

Wien (OTS) - "Das Verschwinden des 2%-BIP-Ziels im
Strategiebericht zum Bundesfinanzrahmengesetz 2011-2014 ist eine Frechheit - die Regierung versucht eines der wichtigsten Ziele für den tertiären Sektor einfach unter den Tisch fallen zu lassen. Sie leugnet damit den Bedarf an zusätzlichen Mitteln für den tertiären Sektor und will durch Knock-out-Prüfungen von den wahren Problemen ablenken", sagt Sigrid Maurer vom ÖH-Vorsitzteam.

"Rückschrittlich zeigt sich die österreichische Regierung im EU-Vergleich - andere EU-Mitgliedstaaten forcieren Investitionen im Bildungsbereich", so Thomas Wallerberger ernüchtert. "Die katastrophale Entwicklung in Österreich steht den Zielen der EU 2020 Strategie - zu der sich Kanzler Faymann bekennt - fundamental entgegen. Die Hochschulen auszuhungern und gleichzeitig eine massive Steigerung der AkademikerInnenquote anzustreben ist absurd und geradezu unmöglich."

"Trotz der Studierendenproteste ist offensichtlich weder dem Ministerium noch der Regierung die katastrophale Situation an den Hochschulen bewusst - das ist verantwortungslos und ignorant. Gerade in Zeiten der Krise muss Bail-out statt Knock-out die Devise sein", sagt Eva Maltschnig, ÖH-Generalsekretärin. "Die Regierung ist aufgefordert das 2%-BIP-Ziel im Strategiebericht wiederaufzunehmen und sofort einen Bail-out-Plan für die Umsetzung zu erstellen. Eine Erhöhung des Budgets auf 2% des BIPs darf nicht erneut zum bloßen Lippenbekenntnis verkümmern", sind sich Sigrid Maurer und Thomas Wallerberger einig.

Rückfragen & Kontakt:

Österreichische HochschülerInnenschaft (ÖH)
Pia Kranawetter, Pressesprecherin
Tel.: 0676 888 52 211
pia.kranawetter@oeh.ac.at
http://www.oeh.ac.at

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NHO0001