ÖH Uni Wien: Ist Karl noch ernst zu nehmen?

Wissenschaftsministerin fordert Selektion auf allen Uni Ebenen

Wien (OTS) - Wissenschaftsministerin Karl fordert die Einführung von Zugangsbeschränkungen. Dabei soll zwischen ProfessorInnen und StudentInnen ein Betreuungsverhältnis von 1:40 entstehen.

Die ÖH Uni Wien fordert seit Jahren ein besseres Betreuungsverhältnis: "Die immer noch viel zu niedrige AkademikerInnenquote einfach zu ignorieren ist keine Lösung. Was wir brauchen, sind mehr Lehrende und nicht weniger StudentInnen.", so Veronika Helfert, ÖH Uni Wien Vorsitzteam.

"An der Uni Wien lag das Betreuungsverhältnis im letzten Studienjahr bei 190,7 Studierenden zu eineR ProfessorIn. Karls Vorschlag würde bedeuten, dass fast 4/5 aller StudentInnen von der Uni fern gehalten werden, das kann kein ernstgemeinter Vorschlag sein", so Oona Kroisleiter, ÖH Uni Wien Vorsitzteam.

Außerdem will Karl Studieneingangsphasen mit anschließenden KnockOut-Prüfungen an allen Fakultäten einführen.
"StudentInnen für die Unterfinanzierung der Universitäten zu bestrafen, ist eine Frechheit. Karl will auf Kosten der Studentinnen ihren Traum einer Elite-Uni wahrmachen", ärgert sich Flora Eder, Vorsitzteam ÖH Uni Wien.

"Sollte dieser Vorschlag ernst gemeint sein, muss sich Karl auf massive Proteste einstellen", schließt das Vorsitzteam der ÖH Uni Wien.

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