FP-Herzog fordert Zweckbindung der Wohnbauförderung und Rückkehr zum Kategoriezinsmodell im Gemeindebau

Wien (OTS/fpd) - Seit die Verantwortung für den Einsatz der Wohnbauförderungsgelder ausschließlich bei den Ländern liege, habe sich auch die Wirkungsweise der Wohnbauförderung grundlegend verändert. Es wurden Zuschüsse in festgelegte Steuererträge der Länder umgewandelt. Der Stadtrat der FPÖ-Wien, Johann Herzog sieht nun die bewährte Wohnbauförderung in möglicher Gefahr, da die Länder die ihnen zur Verfügung gestellten Gelder nach Maßgabe ihrer jeweiligen budgetären Situation verwenden werden. Um dies zu verhindern spricht sich die FPÖ dafür aus, die Wohnbauförderung zweckzubinden.

Sofortige Rückkehr zum Kategoriezins gefordert

Bundeskanzler Faymann habe noch in seiner Funktion als Wiener Wohnbaustadtrat versprochen, keinen Umstieg vom Kategorie- zum Richtwertmietzins vorzunehmen. Dieses Versprechen wurde allerdings umgehend gebrochen. Nun können sich viele Wienerinnen und Wiener das Wohnen im "sozialen" Gemeindebau kaum mehr leisten. Erschwerend kommen die ständigen Mietzinssteigerungen hinzu. Nicht selten ergibt sich eine Differenz von 40 Prozent und mehr, um die der Richtwertmietzins höher liegt, kritisiert Herzog und fordert daher abschließend die sofortige Rückkehr zum Kategoriezinsmodell. (Schluss) hn

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