GPA-djp-Pfister zu Österreichischem Gewerbeverein: Aufweichung von Schutzbestimmungen ist Uraltrezept gegen Krise

Besseres Einkommen und Ausbildung für junge ArbeitnehmerInnen machen Gesellschaft zukunftsfähig

Wien (OTS/ÖGB) - "Das Aufweichen von Schutzbestimmungen, um die Folgen der Wirtschaftskrise zu bekämpfen, ist der völlig falsche Weg. Die letzten Jahre haben gezeigt, dass gerade Deregulierung und Flexibilisierung der Arbeitsmärkte nicht mehr Beschäftigung geschaffen haben, sondern nur die Einkommensunterschiede und die Zahl jener, die unter prekären Bedingungen arbeiten und leben vergrößert haben", reagiert der Vorsitzende der GPA-djp-Jugend Rene Pfister auf die heutige Forderung der Präsidentin des Österreichischen Gewerbevereins Margarete Kriz-Zwitkovits.

"Was wir brauchen ist eine Verbesserung der Einkommen bzw. der Kaufkraft und der Ausbildungsstandards für junge Menschen und nicht ein Aufweichen von Schutzbestimmungen, die ohnehin bereits viel zu stark gelockert wurden. Es fehlt oft der Wille der Arbeitgeber, Verantwortung für die Ausbildung junger Menschen zu übernehmen. An der mangelnden öffentlichen Förderung liegt es sicher nicht. Offenbar haben manche Unternehmer immer noch nicht realisiert, dass eine Fortsetzung des wirtschaftspolitischen Konzepts der Deregulierung die Krise weiter verschärfen wird. Wer Jugendliche primär als billige Arbeitskräfte missbraucht befindet sich auf dem Holzweg", so Pfister.

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