FA Kärnten: Programmatik des RfW ist nichts anderes als purer Neoliberalismus

Wien (OTS) - Die Freiheitlichen Arbeitnehmer (FA) Kärnten weisen das angesichts der derzeitigen Wirtschaftskrise schlicht bizarr anmutende Ansinnen des Ringes freiheitlicher Wirtschaftstreibender (RfW), im Rahmen der Wirtschaftspolitik der FPÖ eine "freiheitlich-freisinnige" Weltanschauung - womit in Kenntnis der Programmatik des RfW nichts anderes als purer Neoliberalismus nach Vorbild von Reagan und Thatcher gemeint ist - einzuführen, entschieden zurück.

Ihre außerordentlichen Erfolge errang die FPÖ in den vergangenen Jahren exakt bei jenen Wahlgängen, in denen sie als soziale Heimatpartei ein starkes und glaubwürdiges Angebot in Sachen Chancen-, Verteilungs- und soziale Gerechtigkeit mit Rücksicht auf den breiten Mittelstand präsentierte. Von diesem Erfolgsweg werden sich weder FPÖ noch FA abbringen lassen, auch nicht von einer Gruppe von Anhängern einer antiquierten und durch die Realität der vergangenen Jahre völlig desavouierten Ideologie.

Die Eigendefinition als soziale Heimatpartei stellt schon semantisch unter Beweis, dass FPÖ und FA einen breiteren und umfassenden Zugang zum Thema Wirtschaftspolitik besitzen, wesentlich breiter jedenfalls, als es die Vorstellungswelt des RfW offenbar zulässt. Wirtschaftspolitik ist in freiheitlichen Augen nicht die blinde Unterstützung einer gewissen Klientel auf Kosten der Allgemeinheit, sondern vernünftige, am Allgemeinwohl der Gesellschaft orientierte und volkswirtschaftlich fundierte Handlungs- und Denkweise.

Es gibt andere Parteien in Österreich, die einen undifferenzierteren und engeren Zugang zum Thema haben und somit das vom RfW angedachte Gedankengut passend widerspiegeln. Diesbezüglich ist neben der ÖVP vor allem das BZÖ zu nennen, hinsichtlich dessen gerade der RfW auch 5 Jahre nach dessen Abspaltung immer noch ein undurchsichtiges Verhältnis besitzt. Gleich mehrere Funktionen im RfW sind offen mit Parteigängern des BZÖ besetzt, sodass der RfW im Innenverhältnis zu Recht einen Status als Vorfeldorganisation der FPÖ ablehnt. Warum man dann aber die FPÖ zum Neoliberalismus bekehren will, bleibt unbekannt.

Die FA Kärnten raten nicht nur dem Bundesobmann Fritz Amann, sondern auch allen gleich geschalteten Funktionären im RfW, sich offen und ehrlich zum neoliberalen Weg des BZÖ zu bekennen und ehrlicherweise die Partei zu wechseln.

FPÖ und FA werden sich in ihrer Wirtschaftspolitik weiterhin verantwortungsvoll am Interesse der großen Mehrheit des österreichischen Mittelstandes orientieren. Die FA Kärnten regt weiters an, nach Vorbild der FPÖ Wien den vielen Kleinunternehmern und Gewerbetreibenden, denen mit einem schrankenlosen Neoliberalismus nach dem Muster des RfW in keinster Weise gedient ist, in Form der neuen Unternehmerplattform 'Pro Mittelstand' auch bundesweit ein hervorragendes Angebot zu machen.

Im Sinne einer gesamtwirtschaftlichen Verantwortung stehen FPÖ und FA für ein gesamtverantwortliches und produktives Miteinander von Arbeitnehmern und Unternehmern und distanzieren sich nachhaltig von der überkommenen Ideologie des RfW.

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FA Kärnten
MMag. Alexander Petschnig, Landesobmann
Bernd Brandner, stv Landesobmann und stv Landesparteiobmann der FPÖ Kärnten

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