FPK-Stromberger: Geschichtsbücher umschreiben, Rat der Kärntner Slowenen ist von Vereinsbehörde aufzulösen

Einstimmiger Beschluss über die lückenlose Aufklärung der Anschlagserie nach dem Kärntner Ortstafelsturm

Klagenfurt (OTS) - Zufrieden zeigt sich heute LAbg. Manfred Stromberger über den einstimmigen Beschluss des FPK-Dringlichkeitsantrages zur lückenlosen Aufklärung der Anschlagserie nach dem Kärntner Ortstafelsturm. Konkret solle das Innenministerium sicherstellen, dass die in den Archiven des Bundesministeriums für Inneres der Republik Österreich gelagerten Akten und Protokolle zur Ermittlungsarbeit und den damit verbundenen Ergebnissen im Zusammenhang mit den auf den Kärntner Ortstafelsturm folgenden Anschlägen in Kärnten offen gelegt werden, um diese einer Aufarbeitung zuführen zu können.

Die mittels Dossier untermauerten Vorwürfe des slowenischen Ex-Ministerpräsidenten Janez Jansa, wonach der Slowenische Geheimdienst UDBA gemeinsam mit Kärntner Slowenen nach dem Ortstafelsturm (in der Zeit von 1975 bis 1979) in Kärnten Sprengstoffanschläge sowie Schmieraktionen auf slowenische Denkmäler verübt haben soll, sind lückenlos einer Aufklärung zuzuführen. Die zuvor genannten Schmieraktionen auf slowenische Denkmäler in Kärnten seien organisiert worden, um sie sodann von Slowenien aus deutschen Chauvinisten in Kärnten zuzuschreiben. Im negativen Sinne bemerkenswert und auch im Sinne der Kärntner Slowenen einer lückenlosen Aufklärung zuzuführen, scheint der Vorwurf, dass bei den Anschlägen nationalbewusste Kärntner Slowenen, unter anderem Matthäus Grilc, jahrelanger Obmann des Rates der Kärntner Slowenen, Mithelfer waren.

In seiner Begründungsrede erklärte heute Stromberger im Kärntner Landtag: "Hier muss hart durchgegriffen werden". Stromberger forderte die Vereinsbehörde auf, den Verein "Rat der Kärntner Slowenen", aufzulösen, da der langjährige Ratsobmann Matthäus Grilc in jugoslawischen Geheimdienstakten zweifelsfrei namentlich genannt wird. "Es kann nicht sein, dass es in der Republik Österreich Vereine gibt, in denen Mitglieder im dringenden Verdacht stehen, an Anschlägen gegen öffentliche Einrichtungen in Kärnten beteiligt gewesen zu sein und darüber hinaus diese Taten den Kärntnern in die Schuhe zu schieben und sozusagen die Opfer zu Tätern zu machen. Dies ist strafrechtlich zu verfolgen". Weiters fordert Stromberger ein sofortiges Umschreiben der Kärntner Geschichtsbücher.

Reinhart Rohr, der sich im Kärntner Landtag in dieser Causa für Mäßigung aussprach, gab Stromberger zu verstehen, "dass es sich hier nicht um ein Kavaliersdelikt handelt und man daher sicherlich nicht zur Tagesordnung übergehen kann". Stromberger verlangte auch "das sofortige Aussetzen jeglicher Verhandlungen in der Ortstafelfrage, bis alles restlos aufgeklärt ist". (Schluss)

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