FPÖ-Schock: Werbebudget der Stadt ist undurchsichtig

SPÖ Werbung auf Kosten der Steuerzahler endlich einstellen

Wien (OTS/fpd) - Seit Jahrzehnten schon betreibt die Stadt Wien unterschwellige Werbung und transportiert damit die Politik der SPÖ quasi durch die Hintertür. In diesem Wahlkampfjahr jedoch will die SPÖ auf Kosten der Steuerzahler viermal so viel ausgeben wie im letzten Wahljahr 2005. Zeitungsartikel, Inserate, Plakate - alleine die Kampagne "Wien für Dich" kostet den Steuerzahler insgesamt 1 Million Euro und soll in allen Ausschüssen beschlossen werden, kritisiert heute der Klubobmann der FPÖ-Wien, LAbg. DDr. Eduard Schock im Zuge der laufenden Gemeinderatssitzung.

Besonders interessant wäre es zu wissen wie hoch das Werbebudget der ausgegliederten Unternehmen ist. Dies wird allerdings verschwiegen und die Fragen der Opposition in dieser Angelegenheit werden mit bemerkenswerter Offenheit mit den Worten "Über die Höhe der Werbeausgaben kann leider keine Auskunft erteilt werden" abgeschmettert, kritisiert Schock. Auf Bundesebene ist das Werbebudget, anders als bei der Stadt Wien, transparent und daher sollte dies in der Bundeshauptstadt doch auch möglich sein. Außerdem, so Schock, ist das Wiener Budget in diesem Bereich mehr als doppelt so hoch wie jenes der Bundesregierung.

Aus dem letzten Rechnungshofbericht wissen wir aber mittlerweile wie beispielsweise Wien-Energie ihre Werbung finanziert. Nämlich durch völlig überhöhte Strompreise. Offenbar muss Wien-Energie im Auftrag der SPÖ Gewinnmaximierung betreiben um die gigantischen Werbekampagnen überhaupt finanzieren zu können. Ein klassisches Beispiel dafür wie die SPÖ ihre Macht missbraucht. Je weiter ausgegliedert eine Organisation ist, desto stärker der sozialistische Einfluss, so Schock.

Die Bundesregierung gibt pro Jahr rund 35Mio. Euro für Werbung und Öffentlichkeitsarbeit aus - rechnet man in Wien alles zusammen was hier hineinfällt, dann kommt man auf rund 80Mio Euro. Mehr als das Doppelte des Werbebudgets der gesamten Regierung, so Schock der weiter meint, dass die Wienerinnen und Wiener spüren wie die SPÖ mit ihrer Macht umgeht. Die Rechnung dafür werden die Rathausroten am 10. Oktober erhalten, schließt Schock. (Schluss)paw

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