Vassilakou: SPÖ darf Arbeitslosigkeit nicht länger schönreden

"Mit Green Jobs die Wirtschaft ankurbeln"

Wien (OTS) - Im Rahmen der aktuellen Stunde hat Klubobfrau Maria Vassilakou von den Grünen Wien heute die hohe Arbeitslosigkeit, die steigenden Mieten und die Armut in Wien kritisiert. "In Wien sind schon über 100.000 Menschen ohne Arbeit, die Situation für Arbeitslose verschlechtert sich weiter. Die Arbeitslosenquote liegt in Wien mittlerweile bei 8,6 Prozent, Wien hat damit nach Kärnten und dem Burgenland die höchste Arbeitslosenquote in Österreich. Fast ein Drittel aller Menschen ohne Arbeit sind langzeitarbeitslos. Das sind alarmierende Zahlen, die die SPÖ nicht länger schönreden kann", so Vassilakou. Ein Drittel der Arbeitslosen sind in AMS-Schulungen, und werden oft in fragwürdigen und sinnlosen Kursen "versteckt".

"Die neu geschaffenen Jobs, deren sich die SPÖ so rühmt, dienen nicht mehr als der Selbstberuhigung, denn die Mehrzahl dieser Arbeitsplätze sind nicht-existenzsichernde Teilzeit oder präkäre Beschäftigung", so Vassilakou. Innerhalb der letzten fünf Jahre ist die Zahl der geringfügig Beschäftigten in Wien um ein Drittel gestiegen.

"Dazu kommt, das die Belastungen für die WienerInnen ständig zunehmen: Die Mieten sind in den letzten drei Jahren um 19 Prozent angestiegen. Die SPÖ kann hier nicht länger tatenlos zusehen. Es ist an der Zeit, zu handeln und in Zukunftsbranchen zu investieren: in den Umweltschutz, in Öko-Energie, in die thermische Sanierung sowie in den Sozial- und Pflegebereich", so Vassilakou. So fehlen in Wien akut mindestens 1.000 Kindergartenpädagoginnen und -pädagogen, 500 LehrerInnen für interkulturelles und soziales Lernen, sowie 1.000 PolizistInnen. "Wer Arbeitslosigkeit bekämpfen will, der muss investieren: Die Grünen fordern daher eine Sozialmilliarde für Investitionen in Sozial- und Gesundheitsberufe für ganz Österreich", so Vassilakou: Laut Wifo schaffen drei Milliarden Euro im Bereich thermische Sanierung 42.000 neue Arbeitsplätze, in den Sozial- und Bildungsbereich. 75.000.

Monika Vana, Stadträtin der Grünen Wien, abschließend: "Die Wiener SPÖ hat am Arbeitsmarkt in zehn Jahren Alleinregierung nur wenig bewegt und versucht, die Situation schön zu reden. Für die WienerInnen ohne Arbeit wird die Situation täglich schwieriger. Die Grünen Wien fordern die Einführung einer Arbeitslosenanwaltschaft, eine bessere Kontrolle des WAFF und mehr Mittel für Wiedereinstiegsmaßnahmen und Umschulungen."

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