Mitterlehner: Griechenland-Problematik bestätigt österreichischen Weg

Pläne zur raschen und tiefgreifenden Budgetsanierung richtig - Sonst übernehmen Finanzmärkte das Gesetz des Handelns

Wien (OTS/BMWFJ) - Die Turbulenzen an den Finanzmärkten aufgrund der Schuldenkrise Griechenlands bestätigen den österreichischen Weg der Budgetsanierung. "Wir müssen den Staatshaushalt rasch und tiefgreifend sanieren", sagt Wirtschaftsminister Reinhold Mitterlehner. "Jedes Land, das jetzt nicht spart, verliert das Gesetz des Handelns an die Finanzmärkte. Und dann wird der Spielraum nicht nur für den Staat, sondern auch für die Unternehmen sehr klein. Das zeigt der Fall Griechenland deutlich."

Trotz der schwierigen Situation warnt Mitterlehner davor, in Panik zu verfallen und den bisherigen Weg der weiteren umsichtigen Umsetzung der Konjunkturpakete zu verlassen. Der schwächere Euro ist für viele Unternehmen sogar von Vorteil. "Die Exporteure, die immerhin jeden zweiten Euro für Österreichs Bruttoinlandsprodukte erwirtschaften und für wertvolle Arbeitsplätze sorgen, können ihre Waren wegen des niedrigeren Euro leichter im Ausland verkaufen", so Mitterlehner. "Auch wenn sich Rohöl durch die geänderte Währungsrelation leicht verteuert, ist die Lage für die Realwirtschaft derzeit nicht so schlecht."

Österreichs Exporte haben sich nach Auskunft der Unternehmen im März leicht erholt. Weiteren Schwung erwartet Mitterlehner von der Weltausstellung in Shanghai, wo er am Wochenende den Österreich-Pavillon eröffnen wird. Ziel der Teilnahme Österreichs an der Expo 2010 ist es, die Postionen Österreichs als wettbewerbsfähiges Land weiter zu positionieren, das mit seinen Produkten und Dienstleistungen - insbesondere den Öko-Innovationen -punkten kann. China war im Vorjahr das einzige Land, in das Österreichs Exporte gestiegen sind: Um 7,2 Prozent auf zwei Milliarden Euro.

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