ÖHV-Destinationsstudie 2010: Destinationen auf dem richtigen Weg

Wien (TP/OTS) - Österreichs Destinationen sind im internationalen Vergleich gut aufgestellt. Optimierungsbedarf besteht trotzdem, zeigt die im Rahmen der 12. ÖHV-Destinationsstudie veröffentlichte "Analyse der Destinationsentwicklung in Österreich" der Haimayer Projektbegleitung, Innsbruck.

"Die Landkarte der touristischen Destinationen in Österreich hat sich grundlegend gewandelt. Teilweise ist kein Stein auf dem anderen geblieben", steht für Peter Haimayer und Martina Gratl, die Autoren der umfangreichen Analyse, außer Frage. Nach 15 Jahren Destinationsmanagement (so jung ist dieser Begriff im heimischen Tourismus erst) sei es Zeit für eine Zwischenbilanz. Das Erfolgskonzept wurde Mitte der 90er-Jahre in der Schweiz entwickelt, parallel dazu erfolgten in Österreich erste konkrete Umsetzungen. Die Österreichische Hoteliervereinigung (ÖHV) hat die Professionalisierung schon damals forciert - mit Erfolg: Zeigte die erste "Destinationskarte 1999" noch einen "Fleckerlteppich", kommt das heutige Bild dem damaligen Ideal schon deutlich näher.

Österreich: gut aufgestellt, Optimierungsbedarf aber nicht zu übersehen

"Mit dem Erreichten ist Österreich international gut aufgestellt. Hier verfügen wir über einen klaren Wettbewerbsvorteil", betont ÖHV-Generalsekretär Thomas Reisenzahn. Gleichzeitig offenbare eine objektive Betrachtung, dass nach wie vor Optimierungsbedarf bei der Größe, der Organisation, der Marken- und der Produktentwicklung sowie bei der Marktbearbeitung besteht.

Koordination und Kooperation als Zukunft der Destinationen

Weil Haimayer kaum weitere Fusionen von Tourismusverbänden erwartet, seien Aufgaben, die eine Destination alleine nicht bewältigen kann, in Kooperationen zu lösen. Die Zukunft der Destinationen liege in Koordination und Kooperation zwischen Destinationen untereinander, mit den Landestourismusorganisationen als auch in besonderem Maße mit der Österreich Werbung. Neben der Pflege des Informations- und Erfahrungsaustausches müsse ergebnisorientiert zusammengearbeitet werden. Destinationsmanagement soll nicht auf das Zusammenspiel der selbständigen Unternehmen reduziert werden, sondern aktiv innovative Lösungen für das Reiseziel in seiner Gänze entwickeln.

Abschied vom Kirchturmdenken

Höchst unterschiedlich waren die Zugänge in den einzelnen Bundesländern. Haimayer analysiert dies detailliert und weitgehend wertungsfrei. Unbestritten hat neben dem Sonderfall Wien Tirol mit nur mehr 36 Tourismusverbänden die straffste Struktur. In unterschiedlicher zeitlicher Abfolge wurden ähnliche Strukturen in allen Bundesländern geschaffen, wobei die Form und das Durchgriffsrecht auf die Ortsebene unterschiedlich ausgeprägt sind. Trotz auf den ersten Blick abgeschlossener geografischer Einteilung ortet Haimayer noch in vielen Bereichen Herausforderungen. In der wertvollen Arbeit werden in Folge mehrere konkrete Beispiele und Lehren, die aus Destinationsentwicklungen gezogen werden können, dargestellt.

Kern der bereits 12. ÖHV-Destinationsstudie ist traditionell die Regions- bzw. Destinationskarte, die die 88 österreichischen Tourismusregionen im Vergleich zeigt. Ergänzt wird die Destinationsstudie von mehreren informativen Beiträgen: Peter Zellmann stellt die Modellregion Tourismusnetzwerk Neusiedler See ausführlich vor, die von Wirtschaftsminister Reinhold Mitterlehner präsentierte "Österreichische Tourismusstrategie" wird analysiert und erstmalig wird auch die Bewertung österreichischer Hotels im Internet dokumentiert.

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