Universität Wien baut Zukunft: Neuer Großstandort Roßauer Lände 3

Raiffeisen und Universität Wien realisieren Großprojekt für Forschung und Lehre

Wien (OTS) - Die Universität Wien ist mit ihrem Hauptgebäude "im Herzen von Wien" angesiedelt und verfolgt das Ziel der Standortkonzentration im innerstädtischen Bereich. Mit der Neugestaltung und Anmietung der Liegenschaft Roßauer Lände 3 entsteht für die Universität Wien bis 2013 ein weiterer Großstandort für Forschung und Lehre im Innenstadtbereich. Neue Hörsäle und Arbeitsplätze, in unmittelbarer Nähe zu den anderen Standorten, bringen bessere Arbeitsbedingungen für WissenschafterInnen und Studierende.

Neben dem Hauptgebäude sind beispielsweise das Juridicum, das Neue Institutsgebäude (NIG), das Universitätszentrum Althanstraße und der Campus der Universität Wien Ausgangspunkte der Standortkonzentration der Universität Wien im Innenstadtbereich. Mit der Realisierung des Projekts Roßauer Lände 3 sind ab 2013 sämtliche Großstandorte der Universität Wien in den Innenbezirken angesiedelt. "Am neuen Standort entsteht ein weiteres Zentrum der Universität Wien, das wichtige Impulse in Forschung und Lehre bringen wird", so Georg Winckler, Rektor der Universität Wien.

Umbau gemeinsam mit Raiffeisen: Gestaltungspläne bis Sommer 2010

Nach einer Generalsanierung werden ab dem Wintersemester 2013/14 den WissenschafterInnen und Studierenden auf die Bedürfnisse von Lehre und Forschung ausgerichtete Räumlichkeiten zur Verfügung stehen. Raiffeisen investiert rund 40 Millionen Euro. Die Universität Wien mietet das Gebäude von der Immobilienprojektentwicklung GmbH, einer 100%igen Tochtergesellschaft der Raiffeisen-Holding NÖ-Wien. Bereits in den Sommermonaten 2010 wird feststehen, wie die Neugestaltung im Einzelnen erfolgen wird.

Im Ergebnis entsteht ein moderner Großstandort der Universität Wien mit mindestens 600 Arbeitsplätzen für WissenschafterInnen. Wesentlich verbessert wird auch die Hörsaal- und Seminarraum-Ausstattung der Universität Wien im Innenstadtbereich: Am Standort Roßauer Lände 3 entstehen vier große Hörsäle (drei mit 200 Plätzen und ein Hörsaal mit 400 Plätzen) sowie zahlreiche kleinere Hörsäle und Seminarräume. Für Studierende und WissenschafterInnen der Universität Wien bringt der neue innerstädtische Standort wesentliche Vorteile. Zwei U-Bahnlinien befinden sich in unmittelbarer Nähe und der Standort ist sowohl vom Hauptgebäude, als auch den anderen Großstandorten in wenigen Gehminuten erreichbar. Die Nähe zum Erholungsgebiet am Donaukanal macht den neuen Standort für die Universitätsangehörigen zusätzlich attraktiv.

Zukunftsprojekt Roßauer Lände 3

Die Universität Wien hat in den vergangenen Jahren ihre Standortpolitik eng mit ihrer strategischen Weiterentwicklung verzahnt. Ihrer Tradition als Innenstadtuniversität bleibt sie treu. "An neuen Standorten sollen jeweils Umfelder entstehen, an denen sich Wissenschaftsdisziplinen wechselseitig bereichern, neue Forschungsprojekte und Angebote für Studierende entstehen", so Johann Jurenitsch, Vizerektor für Infrastruktur. So angelegt ist auch das Neubauprojekt Währinger Straße 29-31, dort werden die beiden Fachbereiche Informatik sowie Publizistik- und Kommunikationswissenschaft untergebracht sein.

Die Roßauer Lände 3 bringt insbesondere den Wirtschaftswissenschaften und der Mathematik eine neue Heimat. "Ein Markenzeichen der Wirtschaftswissenschaften an der Universität Wien ist ihre quantitative Ausrichtung, die von der Nähe zur Mathematik starke Impulse bekommen wird. Etwa soll ein gemeinsames Zentrum für Finanzmathematik entstehen. Die mathematische Spieltheorie, die in Wien durch Oskar Morgenstern begründet wurde, ist für die Wirtschaftswissenschaften von großer Bedeutung", beschreibt Vizerektor Heinz W. Engl den fachlichen Hintergrund. Der Bereich "Computational Sciences", mit Partnern etwa in der Biologie und den Geowissenschaften, wird gestärkt. Der neue Standort bietet außerdem die Möglichkeit, interdisziplinäre Doktoratskollegs anzusiedeln.

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