LHStv. Scheuch beruft "Bärengipfel" ein

Naturschutzreferent und Fachexperten diskutieren am 3. Mai über mögliche Bären-Übersiedlung von Slowenien nach Kärnten

Klagenfurt (OTS/LPD) - Sollen Bären, die in Slowenien zum Abschuss freigegeben sind, bei uns angesiedelt werden? Diese Frage will Naturschutzreferent LHStv. Uwe Scheuch am kommenden Montag, 3 Mai, mit Fachexperten abklären. Seit Slowenien den Abschuss einer größeren Anzahl Bären genehmigt hat, diskutiert man in Österreich über eine mögliche Übersiedlung von Bären nach Österreich und über die Situation der Bären im Allgemeinen. "Kärnten war beim Thema Braunbär immer besonders engagiert", erklärt Scheuch.

"Als die Jägerschaft 1971 eine Vollschonung umsetzte und eine Versicherung für Bärenschäden abschloss, waren Bären anderswo nahezu noch Freiwild". Kärnten habe auch als einziges Bundesland bereits vor Jahren die Forderung des Bärenmanagementplans vom Ende der 90er Jahre nach einem amtlich verankerten Bärenanwalt umgesetzt, erläutert Scheuch.

"Dieser Vorreiterrolle Kärntens wollen wir auch weiterhin gerecht werden", so Scheuch. Aus diesem Grund lädt er zur Besprechung verschiedenster fachlicher, rechtlicher und artenschutzpolitischer Aspekte im Rahmen eines "Bärengipfels" ein.

AVISO: "Bärengipfel" am Montag, 3. Mai. Im Anschluss daran, um 14.30 Uhr, findet eine Pressekonferenz im Spiegelsaal der Kärntner Landesregierung (Arnulfplatz 1, Klagenfurt) statt. Ihre Teilnahme am "Bärengipfel" haben unter anderem bereits Landesjägermeister Ferdinand Gorton, Franz Hartlieb (Landwirtschaftskammer Kärnten), Georg Rauer (Veterinärmedizische Universität Wien), Klaus Hackländer (Uni Bodenkultur) und Vertreter des WWF Österreich zugesagt.

Rückfragen & Kontakt:

Kärntner Landesregierung, Landespressedienst
Tel.: 05- 0536-22 852
http://www.ktn.gv.at

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NKL0001