Berlakovich: Oberösterreichs Regionen sind Vorreiter am Weg zur Energieautarkie

Über 700.000 Euro Unterstützung aus dem Klimafonds für zehn oberösterreichische Energieregionen

Wien (OTS) - Umweltminister Niki Berlakovich nahm heute an der Präsentation der zehn oberösterreichischen Klima- und Energiemodellregionen gemeinsam mit RegionalvertreterInnen teil. Die Regionen werden im Rahmen des von Berlakovich initiierten Förderprogramms im Klima- und Energiefonds mit insgesamt über 700.000 Euro unterstützt. "Unsere Regionen sind wichtige Träger einer neuen, CO2-sparenden Energiepolitik, die auf erneuerbarer Energie basiert. Je mehr Regionen am Förderprogramm teilnehmen, umso schneller wird Österreich Unabhängigkeit im Energiesektor erreichen. Oberösterreich ist mit zehn Regionen vorbildlich unterwegs und ein Zugpferd zur Energieautarkie", unterstrich Umweltminister Niki Berlakovich anlässlich der Präsentation der Klima- und Energiemodellregionen im oberösterreichischen Buchkirchen bei Wels.

Um die österreichischen Klima- und Energieziele - 34 % Anteil Erneuerbare Energie und eine Treibhausgasreduktion von 16 % bis 2020 - zu erreichen, setzt sich Umweltminister Berlakovich massiv für den Ausbau erneuerbarer Energie und mehr Energieeffizienz ein. Mit 2,6 Mio. Euro werden von 2010 bis 2011 37 Regionen auf dem Weg in die Energieautarkie unterstützt. Dieses Förderprogramm des Klimafonds wird heuer erneut ausgeschrieben und mit 4 Mio. Euro dotiert.

Breitenwirkung schafft Bewegung und Umdenken

Die zehn geförderten Modellregionen in Oberösterreich umfassen 168 Gemeinden mit 364.224 EinwohnerInnen und erhalten insgesamt Euro 719.943,- aus dem Fördertopf. Getragen werden die Initiativen im Einzelnen vom Technologie- und Dienstleistungszentrum Ennstal GmbH, der Leader-Region Wels Land (Regionalentwicklungsverband Leaderregion Wels), dem Regionalverband Sauwald, dem Regionalmanagement OÖ GmbH und dem Verein Leaderaktionsgruppe (LAG) SternGartl-Gusental. Weiters gehören zu der Liste der zehn geförderten Regionen der Energie Bezirk Freistadt, die Leaderregion Vöckla-Ager, der Verein Leader Region Traunviertler Alpenvorland, der Regionalentwicklungsverband Eferding und die Leader Region Donau-Böhmerwald.

Insgesamt profitieren in Österreich 437 Gemeinden mit 840.000 EinwohnerInnen von den Fördermitteln. "An den Zahlen sieht man, welche Breitenwirkung das Programm hat. Hier entsteht eine richtige Bewegung und es passiert ein Umdenken im Land, von dem alle profitieren. Denn aktiver Klimaschutz heißt gleichzeitig, mehr regionale Wertschöpfung, mehr Lebensqualität in der Gemeinde und wichtige Arbeitsplatzsicherung durch green jobs", betonte der Minister.

Vorzeigebeispiele für Energieversorgung der Zukunft

Den Regionen wird nicht nur finanzielle Unterstützung geboten, sondern auch das notwendige Know-how zur Verfügung gestellt, um das Erneuerbaren- und Energieeffizienz-Potenzial in Österreich bestmöglich nutzen zu können. Die Klima- und Energiemodellregionen sollen Vorzeigebeispiele für die Energieversorgung der Zukunft werden und die Basis für Österreichs Energieautarkie schaffen. "Unsere Regionen und Gemeinden mit ihren engagierten EinwohnerInnen und VerantwortungsträgerInnen sind wichtige Partner und Multiplikatoren und helfen aktiv mit, das Wirtschaftswachstum durch klimaschonende Maßnahmen aktiv anzukurbeln. Der Klimaschutz ist eine Riesenchance, nutzen wir sie gemeinsam.", appellierte Umweltminister Berlakovich an die RegionalvertreterInnen.

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