Vollversammlung AK Wien: ArbeitnehmerInnen-Interessen bei Stadtentwicklungsprojekten berücksichtigen 9

Wien (OTS) - Schon bei den Planungen zu den Zielgebieten der Stadtentwicklung müssen die Grundlagen für attraktive Arbeitsplätze, qualitativ hochwertige Arbeitsumfelder und attraktive Verkehrsanbindungen geschaffen werden, fordert die Vollversammlung der AK Wien. Durch Einbeziehung der bereits jetzt dort beschäftigen ArbeitnehmerInnen und BewohnerInnen sind wichtige Impulse für die weitere Entwicklung der Zielgebiete zu erwarten.

Die Stadt Wien hat wegen des anhaltendem Bevölkerungszuwachses und wegen wirtschaftlicher Erfordernisse, im Stadtentwicklungsplan für Wien (STEP 05) insgesamt 13 Zielgebiete definiert, die für die Stadtentwicklung Wiens von substanzieller Bedeutung sind. Beispielsweise sind in der Seestadt Aspern oder am Hauptbahnhof Wien die Errichtung von tausenden Wohnungen und Arbeitsplätzen geplant.

Die Arbeiterkammer Wien fordert:

+ Die Bedürfnisse der jetzt und in Zukunft in den neuen Stadteilen beschäftigten ArbeitnehmerInnen müssen bei der Planung und Entwicklung berücksichtigt werden. Die Entwicklung von monofunktionalen Stadtteilen ist hintanzuhalten.
+ Erfordernisse der bestehenden Betriebe und die Anforderungen, Wünsche und Vorschläge der jetzt schon dort Beschäftigen müssen ausreichend berücksichtigt werden
+ Eine attraktive Anbindung der neuen Stadtteile an den öffentlichen Verkehr ist sicherzustellen. Neben dem weiteren U-Bahn- und Straßenbahnausbau ist auch der S-Bahn Ausbau voranzutreiben. Die Optimierung der Verknüpfung S-Bahn und U-Bahn birgt großes Potential. + Die Ausweitung der Parkraumbewirtschaftung auf Stadtrandbereiche ist für viele Beschäftigte aus dem Umland mit erheblichen finanziellen Nachteilen verbunden. Um das notwendige Umsteigen auf den öffentlichen Verkehr sicherzustellen, sind kostengünstige Umsteigemöglichkeiten zu schaffen (vergünstigte Tarife bei Park & Ride Anlagen, attraktive Kombitickets.
+ In den neuen Zielgebieten sind darüber hinaus die Mindeststandards laut Masterplan Verkehr einzuhalten wie etwa durchgängig angeordnete Gehsteige mit Mindestbreiten, durchgängige Radfahrinfrastruktur. (Forts.)

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