29. April: Europäischer Tag der Solidarität zwischen den Generationen

Seniorenrat und Bundesjugendvertretung sind gesetzlich anerkannte Sozialpartner

Wien (OTS) - Am 29. April 2010 wird zum zweiten Mal mit dem 'Europäischen Tag der Solidarität zwischen den Generationen' auf die Bedeutung der Generationenbeziehungen für unsere Gesellschaft aufmerksam gemacht.

"In Österreich und in ganz Europa stehen wir 2010 vor der größten Herausforderung seit Langem. Mit kluger Budgetsanierung müssen wir die Zukunft aller Generationen in Österreich und in Europa sichern", stellt Seniorenratspräsident Dr. Andreas Khol anlässlich diesen Tages fest und vertritt weiters die Ansicht "Wer bei der Gestaltung der erforderlichen Maßnahmen Junge und Alte nicht mit am Verhandlungstisch sitzen hat, hat einen bedeutenden Punkt nicht verstanden: Bei der Budgetsanierung wollen Jung und Alt füreinander da sein und miteinander gestalten."

"Der heutige 'Tag der Generationen-Solidarität' ist ein Aufruf dafür, den Generationendialog als permanenten Prozess zu verstehen - auch auf institutioneller Ebene zwischen Jugend- und Seniorenvertretung. Ein 'Krieg der Generationen', oft vordergründig herbei geschrieben um Schlagzeilen zu produzieren, findet in Österreich nicht statt, weil sich die überwältigenden Mehrheiten der Jungen und Älteren nicht auseinander dividieren lassen.", so Seniorenratspräsident Karl Blecha und er betont weiters "Die Solidarität zwischen der jüngeren und der älteren Generation wird durch praktische Hilfeleistungen laufend verstärkt und ist so zu einem stabilen Element des sozialen Friedens und des Zusammenhalts geworden."

Anlässlich dieses Europäischen Tages wurde nunmehr zwischen den Interessenvertretungen von Jung und Alt vereinbart, dass hinkünftig vierteljährlich ein Austausch zwischen den Generationenvertretungen stattfinden wird.

Gemäß § 24 Abs. 3 Bundes-Seniorengesetz bzw. § 3 Abs. 2 Bundes-Jugendvertretungsgesetz ist der Österreichische Seniorenrat bzw. die Bundesjugendvertretung in den Angelegenheiten, welche die Interessen der jeweiligen Generation berühren können, den gesetzlichen Interessenvertretungen der Dienstnehmer, der Wirtschaftstreibenden und der Landwirte gleichgestellt.

"Die Erfolgsgeschichte der Sozialpartnerschaft in Österreich wird nur unter voller Einbindung der älteren sowie der jüngeren Generation ihre Fortsetzung finden können", so die beiden Präsidenten abschließend.

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