Aktion Leben: Neue Präsidentin Steindl präsentiert Schwerpunkte

Für "Kultur im Umgang mit Schwangerschaft und Geburt"

Wien, 27.04.10 (KAP) Die neue Präsidentin der "Aktion Leben Österreich", Gertrude Steindl, will sich für eine "Kultur im Umgang mit Schwangerschaft und Geburt" einsetzen. Steindl, bisher "Aktion Leben"-Vizepräsidentin, war am vergangenen Wochenende zur Nachfolgerin von Prof. Paul Aiginger gewählt worden, der seit 2001 Präsident der Lebens-NGO war. Aiginger bleibt als erster Vizepräsident im ehrenamtlichen Vorstand der "Aktion Leben".

"Kathpress" gegenüber sagte Steindl am Dienstag, das Thema Schwangerschaft dürfe "nicht auf Geburt oder Abbruch reduziert" werden. "Aktion Leben" müsse "die Spitze einer Bewegung" sein, die für einen neuen Umgang mit Schwangerschaft und Geburt stehe. Grundsätzlich solle die Arbeit der "Aktion Leben" aber "in der Art und Weise, wie sie geschieht", auch unter ihrer Präsidentschaft weitergeführt werden, sagte Steindl.

"Aktion Leben" grenze sich klar ab gegenüber jenen, "die sich als fundamentalistische Lebensschützer gebärden", so Steindl. Allein deren Wortwahl wäre eine "Misshandlung von Frauen".

Andererseits würden Frauen "zu billig abgespeist", wenn zu wenig darauf geachtet werde, was hinter Schwangerschaftskonflikten stehe. "Mit dem Angebot von Abbruchmöglichkeiten werden wir der Problematik nicht gerecht", meinte die Präsidentin. Sie wolle erreichen, dass "Aktion Leben" im gesamten Spektrum ihrer Tätigkeit "eine geachtete, gesuchte und kompetente Gesprächspartnerin" bleibe und werde.

"Ich will keine Radikalismen, in welcher Richtung auch immer, sondern dass die ganze Problematik ins Gespräch kommt und positive Konsequenzen im Interesse der Betroffenen gezogen werden", sagte Steindl.

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