Nach BP-Wahl: BZÖ-Bucher fordert Kanzlerpräsident

Wien (OTS) - Das Fernbleiben der Wähler bei der Bundespräsidentenwahl ist für BZÖ-Bündnisobmann Josef Bucher Besorgnis erregend, "man muss nachdenken, ob das Amt in dieser Form noch nötig ist", sagte er bei einer Pressekonferenz. Statt sich "darüberhinweg schummeln, keine Ansagen machen und von Tag zu Tag vertrösten", sei es für die Regierung an der Zeit, über Reformen nachzudenken. "Das BZÖ hat Vorschläge gemacht! Ein Kanzlerpräsident ist zu diskutieren, das wäre ein gangbarer Weg", erinnerte Bucher.

Acht statt sechs Jahre für das Präsidentenamt sieht Bucher als einen allerersten Schritt einer umfassenden Verwaltungsreform, wie sie nicht nur das BZÖ fordert, sondern im Wahlkampf auch von einzelnen Länderrepräsentanten verlangt wurde. "Allein es geschieht nichts", richtete der BZÖ-Bündnisobmann in Richtung Vizekanzler Pröll, der ein Verwaltungskonklave angekündigt hatte. Bucher erinnerte an die 70 Arbeitskreise, die laut Regierungsübereinkommen geschaffen wurden, aber bis dato keine Ergebnisse geliefert haben. Bucher: "Ich will wissen, ob und wann Ergebnisse vorgelegt werden!"

Die niedrige Wahlbeteiligung müsse nun auch die Politiker anderer Couleurs wachrütteln, um Reformen anzugehen. "Eine moderne Republik muss in allen Bereichen der Verwaltung leistungsorientierte Strukturen schaffen", mahnte Bucher.

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