Griechenland-Hilfe: Finanzminister Pröll stellt Bedingungen

Gemeinschaftswährung stark halten - Griechenland muss Auflagen erfüllen und völlige Transparenz herstellen

Wien (OTS) - Der österreichische Beitrag zur Finanzhilfe der Eurogruppe für Griechenland wird erst dann zur Verfügung gestellt, wenn alle Euro-Mitgliedsländer gemeinsam helfen. Dazu Finanzminister Josef Pröll: "Die Lage in Griechenland spitzt sich täglich zu. Unser Signal ist klar: Wir sind bereit zu helfen, aber es kann in Griechenland nicht weitergehen wie bisher. Die Vorgaben der EU sowie des IWF müssen auf Punkt und Beistrich erfüllt werden - es muss klare Konsequenzen aus den Entwicklungen geben."

Vor allem gehe es darum, die "gemeinsame Einheitswährung stabil und stark zu halten", denn der Euro habe sich als Rettungsanker in der Krise erwiesen. "Deshalb sind wir bereit mit 860 Millionen Euro als Kreditrahmen zu helfen. Dazu muss jetzt von Griechenland alles auf den Tisch gelegt und völlige Transparenz hergestellt werden. Gemeinsame Hilfe aller Euroländer: Ja, wenn auch die gemeinsamen Bedingungen für diese Hilfe transparent und in allen Punkten erfüllt werden", betonte Pröll.

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