Heftige FPÖ-Kritik an Darabos-Imagekampagne

SPÖ bricht Versprechen zur Regierungswerbung

Wien (OTS) - Erst vor wenigen Wochen wurde in den
parlamentarischen Ausschüssen über Kosten und Nutzen von Kampagnen der Regierungsmitglieder diskutiert. Zugesagt wurde von den Regierungsparteien SPÖ und ÖVP zumindest vor Wahlen auf Kampagnen verzichten zu wollen und gleichzeitig den Sachinhalt vor dem Transport des Konterfeis eines Regierungsmitgliedes zu stellen, sagte FPÖ-Vizebundesparteiobmann NAbg. Norbert Hofer.

Der aufgrund seiner persönlichen Ablehnung des Gebrauchs von Waffen noch immer in weiten Teilen des Bundesheeres wenig geachtete Bundesminister für Landesverteidigung tritt dieses Versprechen nun mit Füssen. Hofer: "Wochen vor den anstehenden Wahlen im Burgenland hängen auch im östlichen Bundesland recht eigentümlich wirkende Plakate vor allen Kasernen. Darabos, den Blick strategisch wissend in die Ferne schweifend, verspricht in die Truppe investieren zu wollen. Auf dem Foto neben dem Burgenland-Kroaten einige orange Bagger sowie Fahrzeuge der Marke IVECO."

Nicht nur, dass der Slogan an und für sich ein Hohn ist, weil noch nie so wenig wie heute in die militärische Landesverteidigung investiert wurde, der aus dem Burgenland stammende Wehrdienstverweigerer sieht sich offenbar als Retter der Truppe. Die FPÖ fordert Darabos auf, diese geradezu peinliche Imagekampagne umgehend einzustellen.

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