FPÖ-Weinzinger: Griechenland-Finanzhilfe geht zu Lasten der Steuerzahler, Banken verdienen prächtig

Zur Entschuldung Besitzer griechischer Staatsanleihen heranziehen und nicht die österreichischen Steuerzahler

Wien (OTS) - Klare Worte fand heute der Finanzsprecher des FPÖ-Parlamentsklubs, NAbg. Lutz Weinzinger zur Finanzsituation Griechenlands: "Aus FPÖ-Sicht müssen für die Entschuldung die Gläubiger Griechenlands, also die Besitzer griechischer Staatsanleihen zahlen. Zu dieser Gruppe gehören vor allem Banken, aber mit Sicherheit nicht die österreichischen Steuerzahler."

Wörtlich sprach Weinzinger davon, "dass wir uns nun schon im zweiten Akt des Finanzskandals befinden. Die Europäische Zentralbank stellt den Banken unbegrenzt Liquidität zu 1 Prozent zur Verfügung. Die Banken investieren diese in festverzinsliche Wertpapiere, so genannte Bonds, von Risikoländern wie Griechenland und erzielen in Folge eine Rendite von über 7 Prozent. Und im ersten Akt dieses Finanzskandals wurde noch handfest argumentiert, dass den Banken geholfen werden muss, damit das Risiko für die Staaten nicht schlagend wird. Tatsache ist: Die Hilfe geht wieder einmal zu Lasten des Steuerzahlers, die Banken verdienen prächtig."

Abschließend kritisierte der FPÖ-Finanzsprecher, "dass die Bankenaufsicht - aber auch die Politik von SPÖ und ÖVP - wieder einmal zur Verhinderung des hohen Gläubigerrisikos unserer Banken nicht eingegriffen haben. Nun wird wortreich davon gesprochen, dass Österreich im Eigeninteresse den Risikoländern helfen muss, denn sonst droht den heimischen Banken und somit Österreich ein finanzpolitisches Debakel."

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