Marek: Innovative Dienstleistungen sind wichtiger Wettbewerbsfaktor

Eröffnung der Veranstaltung "Dienstleistungs-Innovationen als Motor für Wachstum und Beschäftigung" - Dienstleistungsinitiative des Wirtschaftsministeriums bis 2013

Wien (OTS/BMWFJ) - "Österreich kann als Hochlohnland im internationalen Wettbewerb - vor allem auch im Hinblick auf die aufstrebenden asiatischen Staaten - keinen Kostenwettbewerb gewinnen, sondern nur mit Innovation und Qualität bestehen. Wir dürfen uns dabei aber nicht nur auf neue Technologien und Produkte konzentrieren, sondern müssen neue und innovative Dienstleistungen entwickeln", betonte Christine Marek, Staatssekretärin im Bundesministerium für Wirtschaft, Familie und Jugend, heute, Dienstag, bei der Eröffnung der Informationsveranstaltung "Dienstleistungs-Innovationen als Motor für Wachstum und Beschäftigung". Als konkrete Beispiele nannte sie dabei die zahlreichen Internet- und Handy-Services, die in den letzten Jahren stark zugenommen und zum Teil gigantische Markterfolge verzeichnet haben.

In den vergangenen Jahren sei das Hauptaugenmerk der Forschungs-und Innovationspolitik durchaus erfolgreich auf den Produktions- und Sachgüterbereich gelegt worden, fuhr Marek fort. Jetzt gelte es aber, neben den klassischen Förderungen die besonders zukunftsträchtigen Bereiche zu forcieren, und dazu würden neben Öko-Innovationen -Klimaschutz, Energieeffizienz, Ressourcenverbrauch - auch die Kreativwirtschaft und andere Dienstleistungen zählen.

Das Wirtschaftsministerium habe daher, so die Staatssekretärin weiter, im Jahr 2009 eine mit neun Millionen Euro dotierte und vorläufig bis 2013 befristete Dienstleistungsinitiative gestartet. Diese nütze bereits bestehende Förderinstrumente und solle diesen europaweit als bedeutend gesehenen Zukunftsbereich gezielt fördern. "Es geht darum, auch Dienstleistungsunternehmen zu mehr Forschung, Entwicklung und Innovation zu animieren. Dazu soll das mit neuen Geschäftsmodellen stets verbundene Risiko des Scheiterns durch Unterstützungen seitens der öffentlichen Hand minimiert werden. Der generelle Trend zeigt in hochentwickelten Volkswirtschaften eine Verschiebung zu einer wissens- und dienstleistungsorientierten Wirtschaft. Innovationen im Dienstleistungsbereich werden daher zum Wettbewerbsfaktor", so Marek. Innovationspolitik müsse breiter ausgelegt werden und dürfe den wichtigsten Wirtschaftssektor in Österreich - Dienstleistungen machen 68 Prozent der Gesamtwirtschaft aus - nicht ausklammern. Dazu komme, dass Dienstleistungen auch als Vor- oder Serviceleistung für die Wettbewerbsfähigkeit des produzierenden Sektors von großer Bedeutung seien.

"Das Wirtschaftsministerium begibt sich mit der Dienstleistungsinitiative auf Neuland, was mit einem gewissen Risiko verbunden ist. Wir sind aber überzeugt, dass sich dieses Risiko angesichts der Potenziale und Erfolgsaussichten lohnt. Uns geht es in diesem Fall so wie den heimischen Unternehmen: Wer das Risiko neue Wege einzugehen nicht wagt, wird langfristig nicht wettbewerbsfähig sein können", betonte Marek abschließend.

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