Vzbgm. Mathiaschitz: Ohne strukturelle und personelle Änderungen innerhalb des SK Austria keine öffentlichen Gelder

Klagenfurt (OTS) - "Will Dörfler die fußballinteressierte Kärntner Bevölkerung für dumm verkaufen?" fragt Vzbgm. Dr. Mathiaschitz, "denn das Land hat sich bis jetzt klar aus der Verantwortung für den SK Austria gestohlen". Vertraglich fixiert ist die jährliche Million an die Fußballakademie, wobei ein Teil dieses Geldes immer schon an den Spitzenfußball geflossen ist. Mit dem Beschluss, davon Euro 300.000,- für den Spitzenfußball zu reservieren, gibt man dem Geld nur ein anderes Mascherl, an den Finanznöten des Vereins ändert sich nichts.

Vzbgm. Mathiaschitz und StR Mertel bekenen sich zum Spitzenfußball, nur muss gewährleistet sein, dass der Verein aufgrund struktureller Änderungen neben einer nachhaltigen Nachwuchsförderung auch irgendwann aus dem finanziellen Disaster kommt. Es kann nicht sein, dass Canori und sein Stellvertreter eine Fehlentscheidung nach der anderen treffen und in regelmäßigen Abständen die öffentliche Hand die Verluste abdecken muss.

Mathiaschitz: " Wenn sich nicht strukturell und personell etwas ändert, steht der Verein in einem halben Jahr wieder vor der gleichen Situation. Das ist unverantwortlich gegenüber dem Steuerzahler. Gestern abend als der gesamte Stadtsenat zusammengekommen war, hat der Bürgermeister Canori gebeten, doch auch ins Rathaus zu kommen, um gemeinsam Bedingungen festzulegen. Canori hatte keine Zeit! Außer Sprüche klopfen hat dieser Präsident noch nichts für den Fußball in Kärnten gebracht."
Für StR Mertel hat dieses Verhalten des Präsidenten keine Vorbildfunktion und dient auch nicht dazu, junge Sportler tatsächlich fördern zu wollen bzw. Dienstnehmer an der Aufrechterhaltung ihrer Arbeitsplätze zu unterstützen.

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