Rosenmaier: Jobprogramme verschiedenster Arten müssen forciert werden

Neue Betriebsansiedelungen sind nur die eine Seite der Medaille

St. Pölten, - (OTS/SPI) - "In Niederösterreich wurden im ersten Quartal 2010 statistisch zwar 750 neue Arbeitsplätze geschaffen, jedoch wurde zeitgleich anderenorts mindestens die Hälfte dieser Zahl an Arbeitsplätzen wieder verloren. Dass gegenüber dem Vergleichszeitraum des Vorjahres 50 Prozent mehr Ansiedelungs- und Erweiterungsprojekte abgeschlossen wurden, ist nur die eine Seite der Medaille - denn die Zahl der Unternehmensinsolvenzfälle in Niederösterreich ist im Vergleich zum Vorjahr im ersten Quartal 2010 leider um rund 7 Prozent gestiegen. So haben durch den Konkurs der Elektrohandelskette Cosmos allein in Niederösterreich 200 MitarbeiterInnen im März dieses Jahres ihren Job verloren", so der Wirtschaftssprecher der SPNÖ und Zweite Präsident des NÖ Landtags, LAbg. Alfredo Rosenmaier. "Die Arbeitslosigkeit, deren Entwicklung wenig erfreulich aussieht, muss mit aktivem Handeln bekämpft werden. Wir können uns nämlich noch lange nicht auf eine maßgebliche Erholung einstellen. Das Jahr 2010 bleibt weiter schwierig, vielleicht auch noch das Jahr 2011. "Mit einer wirklichen Erholung des Arbeitsmarkts und einem maßgeblichen Rückgang der Arbeitslosigkeit ist erst im Jahr 2012 zu rechnen", so Rosenmaier.****

Daher gilt es auch weiterhin Jobprogramme verschiedenster Arten verstärkt zu forcieren. Dadurch sollen Arbeitsuchende jeden Alters wieder am Arbeitsmarkt integriert werden. Die Job- und Ausbildungsgarantie von 15 bis 18 Jahren garantiert allen Jugendlichen einen Ausbildungsplatz, im Bereich Ausweitung von Qualifizierungsmaßnahmen und Umschulungen können rund 70 Prozent der TeilnehmerInnen wieder in den Arbeitsmarkt integriert werden. Für den Bereich junger AkademikerInnen, FachhochschulabsolventInnen und vor allem auch HTL-AbsolventInnen wurde eine Eingliederungshilfe geschaffen, wobei das AMS in den ersten Monaten einen Teil der Lohnkosten trägt. Im Bereich 50+ bemüht man sich vor allem, neue Beschäftigungsverhältnisse bei Gemeinden, Vereinen und Institutionen zu schaffen, wobei auch hier das AMS im ersten Jahr einen Großteil der Lohnkosten trägt. Alles in allem wichtige Maßnahmen, deren Wirksamkeit natürlich ständig evaluiert wird und damit auch dem Bedarf angepasst werden. Große Berufschancen gibt es derzeit vor allem in Gesundheits- und Pflegeberufen - und das wird auch weiter so bleiben", so LAbg. Rosenmaier.
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