FPÖ-Ebinger: Österreich ist Europa-Schlusslicht in Sachen Pneumokokken-Impfung

Im Gesundheitsbereich darf nicht auf Kosten unserer Kinder gespart werden

Wien (OTS/fpd) - Da die Pneumokokken-Impfung einige hundert Euro kostet, stellt sie für viele Eltern aber eine erhebliche finanzielle Belastung dar und ist oft nicht finanzierbar. Derzeit werden lediglich "Risikokinder" welche im Impfplan genau definiert sind, auf Kosten der öffentlichen Hand finanziert. Auf freiheitliche Anfragen nach einer Gratisabgabe an alle Kinder, teilt Stadträtin Wehsely lediglich mit, dass die Stadt Wien einen finanziellen Anteil gemäß Aufteilungsschlüssel zwischen Bund, Ländern und Sozialversicherungsträgern leiste, so Ebinger weiter. Die finanziellen Ausreden kann und darf man in diesem Fall aber nicht gelten lassen, da durch dutzende Studien bereits bewiesen ist, dass sich die Impfung rechnen würde und man sich dadurch teure Folgekosten ersparen könnte. Kinder müssen in jedem Fall die bestmöglichste Therapie erhalten, ist der Gesundheitssprecher der FPÖ-Wien, LAbg. Mag. Gerald Ebinger überzeugt.

Derzeit erstatten 24 Länder in Europa die Pneumokokken-Impfung für Säuglinge und Kleinkinder auf Kosten der öffentlichen Hand. Auch die Wiener Ärztekammer kritisiert immer wieder, dass die Pneumokokken-Impfung in Österreich nur an ausgewählte Kinder finanziert wird. Für eine Stadt, die sich immer wieder ihres ausgezeichneten Gesundheitssystems rühmt, ist es beschämend, dass trotz Empfehlung der WHO und des Obersten Sanitätsrates, eine kostenlose Abgabe der Pneumokokken-Impfung an alle Kinder nicht möglich ist. Immerhin ist es ein medizinischer Skandal, dass immer noch Kinder an Pneumokokken sterben müssen obwohl es in diesen Bereichen bereits Impfungen gibt. Die Zweiklassenmedizin wie sie zurzeit besteht, muss sofort beendet werden, schließt Ebinger. (Schluss)paw

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