Kickl: Wahlempfehlung Havels resultiert aus völliger Fehleinschätzung Fischers

Wien (OTS) - Die heute publizierte Wahlempfehlung Václav Havels für Heinz Fischer könne nur mit dessen völliger Unkenntnis der Person Fischer erklärt werden, sagte der freiheitliche Generalsekretär NAbg. Herbert Kickl. "Ich glaube nicht, dass Havel, der den realen Kommunismus am eigenen Leib erlebt hat, jemanden unterstützen will, der keinerlei Berührungsängste zu totalitären stalinistischen Systemen hat", so Kickl.

Als besonders skurril wertete Kickl die Aussage, dass es "nicht nur für Österreich, sondern auch für weitere Länder sehr wichtig wäre, wenn Bundespräsident Dr. Heinz Fischer am Sonntag wiedergewählt werden würde." "Als erstes fallen mir da Länder wie Nordkorea oder Kuba ein, die sicherlich ihre Freude hätten wenn ihr Genosse Fischer gewählt würde", so Kickl. Weniger Freude hätten etwa die Polen, die Fischer mit seinem Fernbleiben bei den Begräbnisfeierlichkeiten von Präsident Lech Kaczynski schwer beleidigt habe, so Kickl.

Es sei dem früheren Staatspräsidenten Havel anzuraten, sich in Zukunft genauer über jene Personen zu informieren, für die er Wahlempfehlungen abgebe. Abgesehen davon seien derartige unqualifizierte Zurufe aus dem Ausland mehr als entbehrlich, schloss Kickl.

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