Hundstorfer lud gestern zum Girls'Day und Boys'Day

Großer Andrang im Sozialministerium

Wien (OTS/BMASK) - Am 22. April fand zum zweiten Mal zeitgleich
der Boys' Day und der Girls' Day im Bundesministerium für Arbeit, Soziales und Konsumentenschutz statt. Der Einladung von Bundesminister Hundstorfer waren sehr zahlreich Burschen und Mädchen gefolgt, die in nächster Zeit eine Berufsentscheidung zu treffen haben. Ziel der Veranstaltung war, Jugendliche für nichttraditionelle Männer- bzw. Frauenberufe zu begeistern. Den insgesamt teilnehmenden 63 Mädchen und 56 Buben wurde eine Vielzahl unterschiedlicher Aktivitäten im Ministerium, im Bundessozialamt sowie im Arbeitsinspektorat geboten. Sozialminister Hundstorfer sieht den Boys' Day und den Girls' Day als Chance für Jugendliche zu einer beruflichen Horizonterweiterung: "Verharren in Rollenklischees und traditionellen Berufsbildern hindert Jugendliche oft daran, ihre Möglichkeiten und Talente in Hinblick auf die Berufswahl richtig einzusetzen und auszuschöpfen. Durch eine Erweiterung des Berufswahlspektrums hat jedes Mädchen und jeder Bub bessere Chancen auf einen guten Ausbildungs- und Arbeitsplatz, der ihren bzw. seinen Interessen und Fähigkeiten entspricht. Der Boys' Day und der Girls' Day sollen dabei Anregungen bieten, um Mut zu einer etwas anderen Berufsentscheidung zu haben." ****

Der seit 2008 vom BMASK Österreich weit organisierte Boys' Day soll das Interesse von männlichen Jugendlichen für nichttraditionelle Männerberufe wecken und stärken. Dazu gehört die Arbeit in Schulen, Krankenhäusern, Altenheimen, Gesundheitseinrichtungen und Kindergärten. Insbesondere im Erziehungs- und Pflegebereich gibt es einen steigenden Bedarf an Fachkräften.

Mit dem Girls' Day sollen Mädchen und junge Frauen motiviert werden, auch z.B. technische sowie naturwissenschaftliche und damit besonders zukunftsweisende Ausbildungen, Studiengänge und Berufe bei ihrer Berufswahl zu berücksichtigen. Der Girls' Day soll dazu beitragen, die Einkommensschere zwischen Frauen und Männern zu schließen, da sich traditionelle Frauenberufe häufig durch geringe Aufstiegs- und Verdienstmöglichkeiten auszeichnen.

Die zentrale Idee der Initiativen ist es, traditionelle Geschlechtsrollenbilder aufzubrechen und ein breiteres und offeneres Frauen- bzw. Männerbild zu fördern. Der Wandel des Ausbildungs- und Arbeitsmarktes eröffnet für Buben und Mädchen neue Möglichkeiten jenseits einer geschlechterstereotypen Berufswahl.

Ztl.: Umfangreiches Programm für Burschen und Mädchen im Sozialministerium

In der Zentralstelle wurde in Vorträgen und Workshops über Berufe mit Zukunft, jugendrelevante KonsumentInnenschutzthemen, Kinderrechte und Armutsbekämpfung informiert. Die Burschen besichtigten den WU-Kindergarten Althanstraße, wo sie die Möglichkeit hatten, mit den beiden dort beschäftigten männlichen Kindergartenpädagogen über deren Erfahrungen zu sprechen.

Die Mädchen konnten im Arbeitsinspektorat das von Technik geprägte Berufsfeld der ArbeitsinspektorInnen kennenlernen.
Im Bundessozialamt berichteten Lehrlinge den Jugendlichen über ihre Ausbildung. Weiters lernten die Mädchen und Buben, wie blinde Menschen lesen und gehörlose Personen sich verständigen. Die Mädchen konnten außerdem einen Computer von innen betrachten. (Schluss)

Rückfragen & Kontakt:

Bundesministerium für Arbeit, Soziales und Konsumentenschutz (BMASK)
Mag. Norbert Schnurrer , Pressesprecher des Sozialministers
Tel.: (01) 71100-2246
www.bmask.gv.at

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