Holub zu Gallo: Der Besen kehrt am besten vor der eigenen Türe

FPK mokiert sich über Zustand, den sie selbst verursacht hat

Wien (OTS) - "Schluss mit lustig". Das ist das Einzige, in dem Hypo-U-Ausschussvorsitzender Rolf Holub mit Johann Gallo von der FPK übereinstimmt. Schluss müsse nämlich sein mit der Verzögerungstaktik der Regierung. "Stellen Sie dem Landtagsamt die personellen Ressourcen zur Verfügung, die es für eine solide Abwicklung des U-Ausschusses braucht. Wenden Sie die Zeit, die Sie zur Vorbereitung einer Presseaussendung brauchen dazu auf, sich besser auf die U-Ausschusssitzungen vorzubereiten und vor allem: Lassen Sie den Ausschussvorsitzenden seine Arbeit tun! Ich brauche keine Zurufe aus einer Partei, deren Vorgängerpartei das Chaos mitverursacht hat, das wir nun untersuchen".

"Gespräche zwischen Neo-Hypo-Chef Kranebitter und mir hat es längst gegeben. Kranebitter hat dabei nicht nur volle Kooperation zugesagt, ich habe davon bereits im USA berichtet, und auch schon die ersten Zeugen von der Verschwiegenheitspflicht entbunden." Es stünde Johann Gallo besser zu Gesicht, nicht weiter mit Nebelgranaten um sich zu werfen, sondern tatkräftig daran mit zu arbeiten, dass sich die Hypo-Nebel lichten. Dass die FPK eigens einen Dringlichkeitsantrag einbringen will, wertet Holub grundsätzlich positiv - wobei es auch ein bezeichnendes Licht auf den Zustand der Koalition werfe: "Ganz offensichtlich hat die FPK ihren Koalitionspartner nicht von der Notwendigkeit eines Anrufs bei ihrem Parteiobmann Finanzminister Pröll überzeugen können. Das wirft nicht nur ein schlechtes Licht auf diese Koalition sondern vor allem auf die Kärntner ÖVP."

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