Filmfonds Wien exklusiv: Echte Wiener, die wahre Geschichte.

Und wie der Journalismus das Handtuch wirft.

Wien (OTS) - Mit einer Presseaussendung, welche die bereits vorliegende Stellungnahme des Geschäftsführers des Filmfonds Wien, Dr. Peter Zawrel, ignoriert, macht sich TV-Media zum Instrument einer zweifelhaften Strategie der Bonus-Film, die "Echte Wiener 2" produziert.

Wahr ist, dass die Bonus-Film seit drei Monaten eingeladen ist, den Förderungsantrag ein zweites Mal vorzulegen, und zwar mit einem deutlich verbesserten Drehbuch und begleitet von der Erlösmeldung für 2009 und der Rückzahlung von Förderungsmitteln aus der erfolgreichen Verwertung des Vorgängerfilms (Kinostart Dezember 2008!), die dann (verdoppelt gar) als Referenzmittel für Echte Wiener 2 zur Verfügung stünden. Der Filmfonds Wien ist auch seit Monaten zu einem beschleunigten Entscheidungsverfahren bereit.

Anstatt jedoch auf die Ablehnung im ersten Anlauf so professionell zu reagieren, wie dies branchenüblich ist und diese Einladung anzunehmen; anstatt gegenüber dem Filmfonds Wien seine Pflichten als Produzent zu erfüllen und in weiterer Folge ohne großes Prozedere ein paar hunderttausend Euro Referenzmittel abzuholen, zieht es Herr Winkler von der Bonus Film vor, andere Wege zu gehen; z.B. beim Land Niederösterreich unrealistische 600.000 Euro zu beantragen, der Öffentlichkeit eine Budgetkürzung mitzuteilen und die unternehmerische Verantwortung dafür den Förderern zuzuschanzen, oder gar zu behaupten, der Filmfonds Wien hätte "massive künstlerische Eingriffe gefordert".

Wer behauptet, das legitime Verlangen der öffentlichen Förderung nach einem "besseren Drehbuch" sei ein massiver künstlerischer Eingriff, schlägt sich mit diesem Argument selbst.

Rückfragen & Kontakt:

Filmfonds Wien
Dr. Peter Zawrel / Saskia Pramstaller
pramstaller@filmfonds-wien.at
www.filmfonds-wien.at
t. +43-1-526 50 88-11

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | FFO0001