LO Fischer zur Vertragskündigung der Sozialversicherung der gewerblichen Wirtschaft: Ärztekammer muss einlenken!

Versicherte haben Recht auf Versorgung zu akzeptabeln Bedingungen!

Bregenz (OTS) - Das Festhalten der Ärztekammer an der einseitige Kündigung des Vertrages mit der Sozialversicherungsanstalt der gewerblichen Wirtschaft ist ein gravierender Einschnitt in die medizinische Versorgungssicherheit der Versicherten und muss sofort repariert werden, so der RfW-Landesobmann, Ing. Edi Fischer, in einer Aussendung..

Fischer dazu: "Hunderttausende Versicherte brauchen einen gut funktionierenden Versicherungsschutz, der ihnen beste medizinische Betreuung garantiert, schließlich zahlen sie mit ihren Beiträgen auch dafür. Dazu braucht es aber auch eine Beitragsgerechtigkeit und daher ist die Haltung der Wirtschaft, die eine schrittweise Anpassung an die Tarife der GKK verlangt, mehr als gerechtfertigt, schließlich kennt Krankheit keinen gesellschaftlich unterschiedlichen Stellenwert in der Grundversorgung!"

Daher als völlig inakzeptabel bewertet Fischer die Handlungsweise der Ärztekammer, die offenbar in der Wirtschaft die Melkuh des Systems sieht und dies mit einer historisch gewachsenen Entwicklung begründet. Diese Vorgangsweise geht schon fast in Richtung Nötigung und verhindert damit ein vernünftiges Verhandlungsergebnis. Mit solchen überzogenen Reaktionen wird es schwer ein für beide Seiten vernünftiges Ergebnis zu erzielen. Trotzdem müssen die verantwortlichen Spitzenvertreter der gewerblichen Sozialversicherung gemeinsam mit der Ärztekammer alles daran setzen, um den sich abzeichnenden vertragsfreien Zustand zu verhindern. Darum braucht es Gespräche und keine Trotzreaktionen. Klar muss der Ärzteschaft aber sein, dass Leistungen nur gerecht entlohnt werden können und die Kostenreduktionsargumente der Wirtschaft durchaus gerechtfertigt sind, so RfW Landesobmann Fischer abschließend. (Ende)mb

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