KURIER-Stellungnahme zur ATV-Boykott-Ankündigung der ROMY

Chefredakteur Christoph Kotanko und Geschäftsführer Thomas Kralinger weisen Vorwürfe zurück

Wien (OTS) - Die Ankündigung von ATV im neuen TV-media, dass die Moderatoren des Privatsenders künftig nicht mehr an der Publikumswahl der ROMY teilnehmen sollen, nimmt der KURIER als Veranstalter des österreichischen Film- und Fernsehpreises mit Bedauern zur Kenntnis. Gleichzeitig weist der KURIER die Andeutung von Manipulationen der Publikumswahl bzw. der Stimm-Abgabefrist aufs Schärfste zurück. Das gilt auch für die Behauptung, der Sieg Volker Piesczeks in der Kategorie "Beliebtester Moderator" sei von Veranstalter-Seite vorab angedeutet gewesen.

Im Rahmen der KURIER ROMY wurden heuer Preise in 18 Kategorien für Leistungen im ROMY-Jahr (1. März 2009 bis 28. Februar 2010) verliehen. In sechs Kategorien - darunter auch der "Beliebteste Moderator" - entschied das Publikum über die Preisträger. Insgesamt wurden dafür mehr als 115.000 Stimmen abgegeben, was auch den Stellenwert der KURIER ROMY beim Publikum verdeutlicht.

Die Nominierungen für sämtliche Preise wurden aus einer Vielzahl von Vorschlägen einer eigenen Jury aus Fachjournalisten relevanter österreichischer Medien getroffen. Deshalb ist schon allein eine Nominierung für eine ROMY ein persönlicher und beruflicher Erfolg und bringt den Nominierten Popularität über den eigenen Sender hinaus. Dass ATV das seinen Moderatoren künftig vorenthalten will, ist für den KURIER nicht nachvollziehbar.

Auch weist der KURIER darauf hin, dass der als "Beliebtester Moderator" ausgezeichnete Dominic Heinzl im gesamten ROMY-Jahr inklusive der "Best of"-Folgen elf Monate (!) bei ATV auf Sendung war. Ebenso war KURIER-Filmkritiker und ROMY-Erfinder Rudolf John bis zum Ausscheiden Heinzls in dessen ATV-Sendung Gastkritiker - und wird nun eben auch beim ORF mit dabei sein. Von schiefer oder unguter Optik kann demnach nur als Unterstellung die Rede sein.

Seltsam erscheint dabei, dass ATV die Vorwürfe öffentlich mehrere Tage nach der glanzvollen Gala erhebt, die heuer trotz vulkanbedingter Absagen zahlreicher Prominenter höhere Marktanteile im ORF erreichte als im Jahr davor.

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