JVP-Kurz zu Zivildienstnovelle: Verteidigungsminister Ja, Sportschütze Nein?

Immer nur "Nein" sagen, hilft jungen Menschen nicht weiter

Wien, 20. April 2010 (ÖVP-PD) "Das 'Nein' von Verteidigungsminister Darabos hinsichtlich der geplanten Zivildienstnovelle verhindert eine Verbesserung für junge Menschen und ist Ausdruck von Ideen- und Visionslosigkeit", so der Bundesobmann der Jungen ÖVP, Sebastian Kurz, anlässlich der veralteten und rückschrittlichen Haltung von Verteidigungsminister Darabos bei der geplanten Zivildienstnovelle. ****

Anstatt immer nur das, in der SPÖ anscheinend übliche kategorische "Nein" vorzuschieben, solle der Minister im Interesse tausender junger Menschen handeln und an Verbesserungen
mitarbeiten, fordert Kurz. Bei der jetzt vorgesehenen Änderung der Gesetzeslage handle es sich um einen kleinen aber sinnvollen Schritt, der einigen jungen Menschen ihren Karriere-, Sport- oder Freizeitwunsch ermöglichen würde, so Kurz weiter. Warum sich Verteidigungsminister Darabos hier quer legt ist vor allem aus dem Grund nicht nachvollziehbar, da er selbst das bestes Beispiel dafür ist, dass man sich nach der Absolvierung des Zivildienstes anders entscheiden kann.

Die Tatsache, dass es in Österreich nach unterschriebener Gewissensklausel und der Ableistung des Zivildienstes möglich ist Verteidigungsminister zu werden, jedoch nicht Sportschütze oder Polizist, ist lächerlich. Ebenso nicht nachvollziehbar ist, warum der Minister die, in der vorgelegten Gesetzesnovelle vorgesehenen vier Monate beim Bundesheer als "eher störend" sieht. "Vielleicht hat der Minister, als ehemaliger Zivildiener Angst, dann selber
vier Monate Ausbildung beim Bundesheer nachholen zu müssen", so Kurz abschließend.

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