Steiermark: Kirche berät über Wege aus der Krise

Graz, 20.04.10 (KAP) "Für ein neues Pfingsten" in der katholischen Kirche haben sich am Montagabend in der Pfarre Graz-Gösting knapp 100 Vertreter kirchlicher Organisationen und Basisgruppen ausgesprochen. Angesichts der "dramatischen Entwicklung" im Zuge der Missbrauchskrise sei "eine tiefgreifende Reform unserer Kirche unumgänglich", heißt es in dem mit großer Mehrheit beschlossenen "Appell von Gösting". Die Befürworter appellieren an den Grazer Diözesanbischof Egon Kapellari, mit den Reformwilligen in der Kirche einen synodalen Weg zu beginnen, der in eine Diözesansynode münden soll. Nicht nur die Diözesanleitung, auch "alle Gläubigen müssen in diesen Prozess einbezogen werden und mitbestimmen können", heißt es in einer Aussendung über das Treffen.

Die Diözesanleitung ist aber auch selbst aktiv, um Wege aus der Krise zu finden. Wie Diözesansprecher Georg Plank gegenüber "Kathpress" sagte, beriet ein Sonderkonsistorium am Dienstagvormittag über die aktuelle Situation der Kirche.

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